Sonntag, 21. Februar 2010

Testspiel: Victoria - Arminia Bielefeld U19 2:3 (1:3)

TSV: Wieneke (46. Wessel) - Ewerszumrode (46. Topp), Gözsüz, C.Ostfechtel, Wieck - Junker (46. Cayiroglu), Wellmeyer (46. Scharpenberg) - Sehit, Otte - Hankemeier, Dreichel

Tore: 0:1.Marzullo, 0:2.Marzullo, 0:3.Berning, 1:3.Dreichel, 2:3.Sehit

Donnerstag, 18. Februar 2010

Testspiel am Sonntag

Aufgrund des spielfreien Wochenendes wird die Victoria am Sonntag um 12:45 ein Testspiel auf dem Kunstrasenplatz in Clarholz bestreiten. Zu Gast wird die U19 von Arminia Bielefeld sein!

Samstag, 13. Februar 2010

Nachholspiel fällt aus!

Aufgrund der erneuten Schneefälle in der Nacht wurde das heutige Nachholspiel gegen die Reserve des FC Gütersloh 2000 abgesagt!

Dienstag, 9. Februar 2010

Testspiel: SC Wiedenbrück - Victoria 7:0 (2:0)

TSV: Wieneke - Heß, C.Ostfechtel, Chr.Reick, Beilmann (46. Lahme) - Cayiroglu, Meisterernst - Biegel (46. Zegota), Kuchorz - Tutkun (46. Ca.Reick), Dreichel (46. Siebert)

Westfalenblatt
Clarholzer U 23 beim SCW ohne Chance

Vier Ivicevic-Tore - Mellwig die Nummer eins

Rheda-Wiedenbrück (dh). »Das ist unsere U 23«, schmunzelte Michael Topp, als er gestern Abend dem Treiben seiner Victoria aus Clarholz beim Testspiel in Wiedenbrück zuschaute. Der gastgebende NRW-Ligist hingegen lief mit seiner bestmöglichen Elf auf - und entschied den ungleichen Test mit 7:0 (2:0) für sich.

Nur Stürmer Andreas Dreichel hatte auch schon beim Bezirksligastart der Victoria am vergangenen Wochenende in der Clarholzer Anfangsformation gestanden, der Rest vom Stamm entschwand bereits vor dem Anpfiff zum Duschen in der Kabine. Trainer Frank Scharpenberg hatte seine erste Elf lediglich auf die Laufstrecke geschickt.
Dick eingemummelt stand Thomas Stratos an der Seitenlinie - am Montag hatte den SCW-Trainer eine Grippe noch völlig außer Gefecht gesetzt. Dafür lag gestern sein »Co« Marc Hunt flach. »Es ist nicht unbedingt erkennbar, ob bei uns alles bei 100 Prozent ist«, kann Stratos aus den Eindrücken der jüngsten Vorbereitungspartien nur bedingt etwas ableiten und hofft, dass »es bald losgehen wird.« Angesichts des g estern Abend wieder einsetzenden Schneefalls blickt SCW-Geschäftsführer Bernhard Hartmann dem für Samstag geplanten Meisterschaftsbeginn 2010 beim SV Schermbeck allerdings pessimistisch entgegen: »Das wird wohl wieder nix.« Festgelegt hat sich Thomas Stratos bereits auf seine Nummer eins: Jonathan Mellwig wird in der Rückserie das Wiedenbrücker Tor hüten.
Für den ohne Dominik Jansen, Lars Remmert (beide Knöchelprobleme), Marc Polder (grippaler Infekt) und Steven Degelmann (Polizeieinsatz) angetretenen SCW erzielten im ersten Abschnitt Marko Ivicevic sowie Carsten Strickmann di e Treffer. Nach dem Seitenwechsel legte Ivicevic noch drei Tore nach, zudem trafen Maxi Oesterhelweg und Altan Arslan.
SC Wiedenbrück 2000: Althoff - Hofbüker (46. Kocaman), Schröder, Kollmeier (46. John), Rogowski (46. Hop) - Strickmann, Zodrow - Oesterhelweg, Krause (46. Arslan), Dayangan (46. Syla) - Ivicevic.
Victoria Clarholz: Wieneke - Beilmann (46. Lahme), Ostfechtel, Christian Reick, Heß - Kuchorz, Meisterernst, Cayiroglu, Biegel (46. Zegota) - Tutkun (46. Carsten Reick), Dreichel (46. Siebert)

Die Glocke


Dreichel ist zurück!

Torjäger steigt gleich vier Klassen ab

Herzmuskel von Andreas Dreichel hält Belastungen in der Fußball-Regionalliga nicht stand

Von Dirk Heidemann
Herzebrock-Clarholz (WB). Er ist wieder hier, in seinem Revier. Andreas Dreichel hat mit dem 1:0-Führungstreffer in seinem ersten Spiel nach der Rückkehr vom SC Verl gleich den Grundstein zum 5:1-Erfolg von Fußball-Bezirksligist Victoria Clarholz über den VfL Ummeln gelegt. Doch sein Winter-Abstieg um gleich vier Spielklassen hat einen tragischen Hintergrund.

Eigentlich wollte der 23-Jährige im Sommer 2009 den nächsten Schritt in seiner Fußballer-Karriere machen, als der Stürmer von Clarholz nach Verl wechselte. Aber die große Belastung durch die täglichen Trainingseinheiten mit dem Regionalligakader steckte der Körper von Andreas Dreichel nicht so einfach weg.
Seine Bronchien zogen sich derart stark zusammen, dass auch der Herzmuskel in Mitleidenschaft gezogen wurde. »Ich habe mir dann die Meinungen von zwei Ärzten eingeholt. Beide haben zu mir gesagt, dass ich aus gesundheitlichen Gründen besser kürzer treten sollte«, befolgte Dreichel schweren Herzens die Ratschläge und verstärkte nach vier Kurzeinsätzen in der Regionalliga, darunter 20 Minuten gegen den Traditionsklub Rot-Weiss Essen, fortan das Verler Landesligateam. Seine Ausbeute in der Hinserie: satte neun Tore.
Doch der Aufwand für die siebte Spielklasse war dem als Feinwerkmechaniker beim Maschinenbauunternehmen Weeke Bohrsysteme in Herzebrock-Clarholz arbeitenden Goalgetter zu groß. »Im Verler Regionalligakader war Andreas sogar der einzige Spieler, der einem Vollzeitjob nachgegangen ist«, sagt Victoria-Pressesprecher Marc Borgmann. Da der SC Verl von Anfang an zugesichert hatte, Andreas Dreichel bei einer Rückkehr nach Clarholz keine Steine in den Weg legen zu wollen, wurde der Vertrag wieder aufgelöst und der Stürmer ballert nun in der Bezirksliga munter weiter.
Da steht sein Klub in der Staffel 2 nach dem Sieg vom Wochenende wieder an der Tabellenspitze - und dort will der TSV auch bleiben. »Am Ende wird es mit dem Aufstieg klappen. Steinhagen ist nicht so stark, wie viele sagen«, glaubt Andreas Dreichel fest daran, dass die Victoria den derzeit punktgleichen Kreisrivalen im Laufe der Rückserie abhängen wird. Zumal in spätestens zwei Wochen auch Viktor Siebert nach seinem Kreuzbandriss wieder in der Clarholzer Mannschaft zurückerwartet wird. »Mit ihm werden wir noch stärker sein«, glaubt Andreas Dreichel, dessen Bruder Eugen weiter für den SC Verl II spielt.
Ein verlorenes halbes Jahr war sein Wechsel an die Poststraße für Andreas Dreichel dennoch nicht. »Die Zeit hat mich sportlich weiter gebracht als zwei Jahre in Clarholz. Von den vielen erfahrenen Leuten in Verl konnte ich eine ganze Menge lernen«, sagt der 23-Jährige, der jetzt in seinem gewohnten Umfeld wieder an alte Torjäger-Glanzzeiten anknüpfen will.
Dass Andreas Dreichel in der kommenden Saison dann in der Landesliga womöglich wieder einen größeren Aufwand in Kauf nehmen muss, darüber denkt der Blondschopf momentan noch nicht nach. Denn der Aufstieg mit Victoria Clarholz ist für ihn vor allem eins: eine Herzensangelegenheit.

Staffelleiter Flaßkamp im Interview

"Generalabsage ist kein Spielverbot"
KURZ GEFRAGT: Staffelleiter Norbert Flaskamp

Gütersloh. Das Wetter legt den Fußball-Spielbetrieb auf Eis. Am Sonntag gab es eine Ausnahme: Victoria Clarholz trug seine Bezirksligapartie gegen den VfL Ummeln aus - trotz der Generalabsage durch Norbert Flaskamp. Carsten Biermann fragte beim Staffelleiter nach.

Macht eine Generalabsage nicht nur Sinn, wenn sich alle daran halten?
FLASKAMP: Ich habe die Spiele am Donnerstag abgesagt, weil die Plätze wegen der Witterungsbedingungen nicht zur Verfügung standen. Diese Generalabsage ist aber nicht automatisch ein Spielverbot. Daher habe ich dem Wunsch der Clarholzer bedenkenlos entsprochen.

Hätte nicht auch auf anderen Plätzen gespielt werden können?
FLASKAMP: Natürlich habe ich mir die Situation vorher genau angeschaut. Insgesamt fünf Partien hätten auf Kunstrasen ausgetragen werden können. Am Donnerstag ließ dies die Situation aber absolut nicht zu. Auch wenn die Plätze bespielbar gewesen wären, kam als weiteres Problem das Umfeld hinzu. Viele Parkplätze waren vereist, so dass eine sichere Anreise nicht gewährleistet war.

Haben Sie Rücksprache gehalten?
FLASKAMP: Natürlich. Die Stadt Gütersloh hat mich darauf hingewiesen, dass sie die Plätze sperren würde, wenn ich nicht tätig werde. Damit die Vereine frühzeitig Bescheid wissen, war die Absage die naheliegendste Lösung. Am Freitag sah die Lage dann etwas anders aus.

Hat sich irgendwer beschwert, weil er auch gerne gespielt hätte?
FLASKAMP: Nein. Im Übrigen können die Vereine jederzeit zu mir kommen, wenn sie Terminvorschläge haben. Diesen Freiraum gebe ich ihnen. Und Clarholz hat das eben ausgenutzt.

Wie gehen Sie am kommenden Wochenende vor?
FLASKAMP: Vor Freitag werde ich keine Entscheidung treffen. Ich hoffe, dass die Kommunen mitziehen und die Plätze ebenfalls - wenn notwendig - erst kurzfristig sperren.

Zwei Spieltage sind in Ihrer Staffel 2 schon ausgefallen. Sollte die Saison verlängert werden?
FLASKAMP: Darüber mache ich mir keine Gedanken. Wenn der Verband das entscheidet, richte ich mich danach. Aber auch sonst bin ich mir sicher, die Nachholspiele über die Bühne zu kriegen. Sobald das Wetter besser wird, setze ich sie an, um die Tabelle gerade zu rücken.

Sonntag, 7. Februar 2010

20.Spieltag: Victoria - VfL Ummeln 5:1 (4:1)

TSV: Wessel - Ewerszumrode, Gözsüz, Scharpenberg (70. Kuchorz), Topp - Junker (52. Cayiroglu), Wellmeyer - Otte, Sehit - Hankemeier (57. Biegel), Dreichel

Tore: 1:0.Dreichel (13.), 1:1.G.Romoth (21.), 2:1.Hankemeier (26.), 3:1.Otte (32.), 4:1.Sehit (37.), 5:1.Biegel (82.)

Neue Westfälische Gütersloh
Neuer Spitzenreiter setzt Duftmarke
FUSSBALL: Bezirksligist Victoria Clarholz siegt 5:1

VON MARKUS SCHUMACHER


Herzebrock-Clarholz. Der TSV Victoria Clarholz ist gestern mit einem 5:1-Sieg gegen den VfL Ummeln in den zweiten Saisonteil der Staffel 2 der Fußball-Bezirksliga gestartet. Die Mannschaft von Trainer Frank Scharpenberg übernahm dank der besseren Tordifferenz die Tabellenführung von der punktgleichen Spvg. Steinhagen.


Die Holzhof-Buben setzten mit dem verdienten und ungefährdeten „Dreier“ gleich eine Duftmarke und sind nach der überzeugenden Leistung ein ganz heißer Kandidat für die Meisterschaft. Auf dem sehr gut bespielbaren Kunstrasenplatz ließen die Platzherren den Ball im ersten Durchgang nämlich ansehnlich rollen.


Die spielerische Dominanz der Victoria spürten die abstiegsbedrohten Gäste aus Bielefeld besonders in der Offensive. Der Sturm hat mit dem Rückkehrer Andreas Dreichel eine wertvolle Verstärkung erhalten, wie sich mit dem 1:0 in der 12. Minute zeigte. Nach einer der wenigen Unsicherheiten in der Abwehr des neuen Tabellenführers gelang dem VfL Ummeln in der 21. Minute der Ausgleich. Bis zur Pause waren die Fronten aber wieder gerade gerückt und die Platzherren hatten sich eine 4:1-Führung erspielt.


Den zweiten Durchgang hätten sich beide Mannschaften eigentlich schenken können. Nach der Galavorstellung in den ersten 45 Minuten schalteten die Clarholzer einen Gang zurück und verwalteteten das Ergebnis geschickt. Das 5:1 markierte der eingewechselte Nils Meisterernst in der 82. Minute. „Ich bin froh, dass wir nach den vielen Trainingseinheiten endlich spielen konnten. Die Leistung meiner Mannschaft war ordentlich, und spielerisch hatten wir eine Menge toller Aktionen“, stellte Spielertrainer Frank Scharpenberg nach der einzigen Partie in der Staffel 2 der Bezirksliga fest. Nach einem kurzen Anruf bei Staffelleiter Norbert Flaskamp hatte Victorias Obmann Bernhard Uphus trotz der Generalabsage die Spielerlaubnis erhalten.


Westfalenblatt Gütersloh
Dreichel wieder der Alte

Clarholzer Heimkehrer trifft beim 5:1 gegen Ummeln

Von Daniel Moßbrucker
Herzebrock-Clarholz(WB). Die Rechnung von Victoria Clarholz ist aufgegangen. Mit dem 5:1 (4:1)-Kantersieg gegen den VfL Ummeln im einzigen Vergleich des Spieltages sendet der TSV ein dickes Ausrufezeichen Richtung Steinhagen und klettert an die Spitze der Fußball-Bezirksliga.

Gegen den Aufsteiger ist die Offensive meisterlich: Nach seiner Rückkehr an den Holzhof braucht Andreas Dreichel 12 Minuten, um das zu tun, womit er Clarholz im Vorjahr fast in die Landesliga geballert hätte. Nachdem VfL-Keeper Martin Respondek einen Junker-Schuss abklatschen lässt, zieht Dreichel aus acht Metern ab.
Allerdings hapert es im Defensivbereich noch an der einen oder anderen Stelle. Das bemerkt auch Rene Romoth, der durch die komplette TSV-Abwehr stolziert und den Ausgleich erzielt (21.). Victoria-Spielertrainer Frank Scharpenberg: »Hinten standen wir zu offen, aber sonst haben wir viele gute Aktionen gezeigt.« Und die Tore geschossen. Innerhalb von zehn Minuten entscheiden Hankemeier, Otte und Sehit die Partie, die Staffelleiter Norbert Flaskamp trotz einer Generalabsage für die Liga ansetzen lässt.
In Durchgang zwei scheitert es bei Clarholz am Willen, beim VfL am Können, sodass nur Meisterernst trifft. Scharpenberg: »Ich bin froh, dass wir spielen konnten. Es ging nicht um die Tabellenführung, sondern um Spielpraxis für die Mannschaft.«

Die Glocke


Neue Westfälische Bielefeld
Zum Auftakt ein 1:5
FUSSBALL-BEZIRKSLIGA: Ummeln verliert klar

Bielefeld (dogi). Es war ein ziemlich abruptes Ende der Winterruhe: Im einzigen Bezirksligaspiel des Tages unterlag der VfL Ummeln bei Victoria Clarholz mit 1:5 (1:4).


Nach der Absage des kompletten Spieltags hatten sich die beiden Klubs spontan geeinigt, doch zu spielen. „Die Bedingungen waren vollkommen regulär, der Platz sehr gut zu bespielen“, sagte VfL-Coach Carsten Lochmüller. Am Untergrund lag’s also nicht, dass Ummeln schon bis zur 35. Minute mit 1:4 in Rückstand geriet. Statt dessen bemängelte der Gäste-Coach, dass bei drei der ersten vier Clarholzer Treffer der notwendige Pfiff des Referees ausgeblieben war. „Beim 0:1 steht der Torschütze fünf Meter im Abseits, das 1:3 war ebenso abseitsverdächtig, und dem 1:4 ging ein klares Foul im Mittelfeld voraus“, sagte Lochmüller. Die Ummelner konnten sich nur über den zwischenzeitlichen Ausgleich freuen, den Rene Romoth nach einem schönen Konter in der 20. Minute markierte.


Westfalenblatt Bielefeld
»Drei irreguläre Tore«ärgern Lochmüller

Bezirksliga: Ummeln unterliegt 1:5 in Clarholz

Bielefeld (WB/fbr). In der einzigen Partie des 20. Bezirksligaspieltages verlor der Tabellenvorletzte VfL Ummeln mit 1:5 (1:4) bei Viktoria Clarholz. Die Viktoria übernahm mit dem 13. Sieg aufgrund der besseren Tordifferenz die Tabellenführung von der Spvg. Steinhagen.

Das Hinspiel im August 2009 hatten die Ummelner mit 0:5 verloren. »Diesmal haben wir uns nicht nur wegen unseres Tores besser verkauft. Der Sieg von Clarholz ist auch in dieser Höhe verdient, doch es ist schade, dass wir im ersten Abschnitt drei irreguläre Tore hinnehmen mussten«, meinte der Ummelner Coach Carsten Lochmüller. In der elften Minute stand der Torschütze Dreichel für Lochmüller mindestens drei Meter im Abseits, als er das 1:0 für die Gastgeber markierte. Doch neun Minuten später war der VfL wieder im Spiel, als Rene Romoth nach guter Vorarbeit von Andre Schulze den Ausgleich mit einem Schuss ins kurze Eck erzielte. Der zweite Treffer der Viktoria wurde für Coach Lochmüller ebenso aus abseitsverdächtiger Position erzielt wie das 4:1 neun Minuten vor der Pause. Regulär also nur das 3:1 von Otte. Den Schlusspunkt setzte Biegel in der 83. Minute mit dem 5:1.