Montag, 15. September 2014

5.Spieltag: Victoria - TuS Dornberg 1:1 (0:1)

TSV: Pohlmann - Topp, Dirksen, Gözsüz, Reuter - Rustige, Strathoff, Wellmeyer (88. Jashari), Biegel (77. Unal) - Dreichel, Hankemeier (60. Nienaber)

Tore: 0:1.Gözsüz (31./ET), 1:1.Gözsüz (61.)

Westfalenblatt Gütersloh
»Drei Punkte verdient keiner!«

Victoria Clarholz hat mit dem 1:1 gegen Oberliga-Absteiger Dornberg aber noch Glück

Der ehemalige Bertelsmann-Boss Hartmut Ostrowski beißt gestern Nachmittag genüsslich in die deftige Clarholzer Bratwurst. Danach bekommt er als 2. Vorsitzender des TuS Dornberg eine eher dürftige Fußball-Magerkost serviert. Am 5. Spieltag der Westfalenliga sieht der in Isselhorst lebende 65-Jährige zwischen Victoria und seinem Klub ein mitunter nur schwer zu verdauendes 1:1 (0:1).

»Leistungsgerecht, wie ich finde. Aber ich bin gespannt, ob die Trainer es genauso sehen«, erklärt der Clarholzer Sprecher Marc Borgmann eingangs der Pressekonferenz. Und sie stimmen ihm zu. »Drei Punkte verdient hier heute keiner«, stellt mit Istvan Gal der ungarische Trainer des Oberliga-Absteigers fest. Seiner Meinung nach habe sich seine Offensivreihe sogar »richtig doof angestellt«.
Dieser Meinung darf man zunächst durchaus über Timo Biegel sein. Früh taucht die einzige Spitze der Victoria völlig frei vor Yannik Grützner auf, schließt aber nicht entschlossen genug ab, so das der TuS-Torwart den Ball an den rechten Pfosten lenkt (5.). Christopher Hankemeiers wegen Handspiels abgepfiffener Rückzieher aus dem Stand, der rechts oben im Winkel einschlägt ist vor 230 Zuschauern für lange Zeit die letzte Angriffsszene der Holzhof-Kicker (15.). Sie gewähren den giftgrün gekleideten Gästen in der Rückwärtsbewegung oft zu viele Freiräume, präsentieren sich zeitgleich im Aufbauspiel zu behäbig.
»Ich hatte im Vorfeld gesagt, dass hier zwei ähnlich starke Mannschaften aufeinandertreffen. Wir wollten denen nicht ins offene Messer laufen und haben es mit kontrollierter Offensive á la Otto Rehhagel probiert«, erklärt Victoria-Coach Frank Scharpenberg. Symptomatisch, dass beide Treffer aus ruhenden Bällen resultieren: Den Dornbergern reicht eine trickreiche Freistoß-Variante aus halblinker Position zum 0:1 (32.). Der Ex-Spexarder Stephan Dalmis löst sich aus der Mauer, die vom früheren Avenwedder Ersin Gül überlupft wird, und vollendet das Zuspiel aus spitzem Winkel – Ugur Gözsüz kann nur noch abfälschen.
In einem mitunter hart umkämpften zweiten Durchgang erhält die Scharpenberg-Elf in der 66. Minute einen Freistoß auf der linken Seite, etwa 28 Meter vorm TuS-Tor: Den zirkelt Andreas Dreichel so präzise auf den Scheitel des aufgerückten Gözsüz, dass er am langen Pfosten quasi gar nicht anders kann, als den Ball zum 1:1 (66.) hinein zu köpfen. Dass die Victoria am Ende von Glück sagen kann, einen Punkt geholt und Tabellenplatz zehn (sechs Punkte, 4:5 Tore) verteidigt zu haben, hat auch damit zu tun, dass Saliou Abous Kopfball nach einer Dornberg Ecke am Innenpfosten und nicht im Clarholzer Tor landet (83.). »Unterm Strich ist das 1:1 okay«, findet Frank Scharpenberg.


Neue Westfälische Gütersloh
Kein Team hatte den Sieg verdient

Fußball: Westfalenligist Victoria Clarholz trennt sich 1:1 vom TuS Dornberg

Der Gästetrainer brachte es aus seiner Sicht auf den Punkt: "Drei Punkte hatte keine der beiden Mannschaften verdient." Istvan Gal stufte das 1:1-Remis zwischen dem TSV Victoria Clarholz und dem TuS Dornberg als gerechtes Ergebnis ein. Die Clarholzer verteidigten damit immerhin Rang 10 in der Fußball-Westfalenliga.

Victoria-Coach Frank Scharpenberg sah die Partie nicht ganz so kritisch. "Ich hatte meinen Spielern gesagt, dass hier zwei ähnlich agierende Mannschaften aufeinander treffen und davor gewarnt, nicht ins offene Messer zu laufen", erklärte er die lange abwartende Haltung der Gastgeber. Ein frühes Tor hätte auch dieser Begegnung eine andere Richtung gegeben, doch Timo Biegel war wohl selbst überrascht, als Dornbergs Außenverteidiger Sedekia Haukambe in der 5. Minute vor dem eigenen Sechzehner ein Luftloch schlug. Biegel schoss frei vor dem Tor überhastet den Fuß von Dornbergs Keeper Yannik Grützner an. Von dort sprang der Ball an den Pfosten und nicht ins Tor.

Marc Rustige prüfte nach einer Biegel-Flanke den gegnerischen Torhüter noch einmal mit einer Volleyabnahme (26.), doch das Führungstor erzielte der Gast: Kapitän Ersin Gül bediente mit einem Freistoß-Lupfer Stephan Dalmis, und der traf mit einem von Ugur Gözsüz noch abgefälschten Schuss (31.). In der 2. Halbzeit boten beide Teams den 200 Zuschauern noch weniger Strafraumszenen. Und so benötigten auch die Clarholzer einen Standard, um einen Punkt zu bekommen. Andreas Dreichel schlug eine Ecke auf den zweiten Pfosten, und dort überwand Ugur Gözsüz den schlecht postierten Grützner per Kopf zum 1:1 (66.).

Mit der Hereinnahme von Stefan Nienaber und dem Vorziehen von Martin Wellmeyer in den Angriff forcierte Frank Scharpenberg die Bemühungen um den Siegtreffer, doch bis auf eine Volleyabnahme durch Marc Rustige (86.) nach einer Ecke blieb die Offensive der Victoria gestern zu harmlos.

Im Gegenteil. Der TuS Dornberg hatte kurz zuvor die größere Chance, das Spiel für sich zu entscheiden. Der aufgerückte Innenverteidiger Saliou Abou (83.) traf - natürlich nach einem Eckstoß - mit einem Kopfball nur die Latte.

 

Die Glocke
Harte Duelle, zwei Tore und Trainer, die sich einig sind
Viel Geschrei um wenig. Das Duell des Fußball-Westfalenligisten Victoria Clarholz gegen den TuS Dornberg war vom Start weg hitzig und geprägt von vielen Zweikämpfen im Grenzbereich. Unter dieser Tatsache litt jedoch auch das Spielniveau. So mussten sich die beiden Widersacher letztlich mit einem 1:1 begnügen. Ein Punkt, der beiden Mannschaften weder hilft noch schadet.
Kommt auch eher selten vor, dass sich zwei Trainer nach so einer Begegnung so einig sind. „Keiner hat es heute verdient, drei Punkte zu holen“, sagte Dornbergs Istvan Gal. Kurz darauf folgte das Resümee von Frank Scharpenberg: „Das Ergebnis war gerecht.“ Der sportliche Entscheider von Victoria Clarholz ging daraufhin jedoch auch noch auf einige Details ein, die im Optimalfall dazu hätten führen können, dass sein Team nicht nur einen, sondern drei Punkte am Holzhofstadion behält. Unter anderem ärgerte sich Scharpenberg über eine Szene in der fünften Minute.
Die etwa 200 Zuschauer hatten sich noch gar nicht so recht entschieden, ob sie nun einen Platz im Schatten oder in der Sonne wählen sollten, da hatte Timo Biegel bereits die Clarholzer Führung auf dem Fuß. Er profitierte von einem schlimmen Fehler der TuS-Defensive und rannte urplötzlich frei auf Yannik Grützner zu. Anstatt die Kugel jedoch am herauseilenden Dornberger Torhüter vorbeizulegen, schloss er ab – und traf nur den Pfosten. „Solche Chancen bekommt man nicht oft“, trauerte Frank Scharpenberg dieser Möglichkeit noch weit mehr als 90 Minuten später hinterher. Verständlich.
In der Folge leistete sich der TSV zu viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung, um weitere Gefahr zu kreieren. Dornberg war nicht wesentlich besser, machte aber das Tor. In der 31. Minute lupfte Ersin Gül einen Freistoß über die Mauer, die Victoria-Defensive war für einen Moment nicht bei der Sache und Stephan Dalmis vollendete. „Ein dummes Gegentor“, kritisierte Frank Scharpenberg.
Es passte zum Spielverlauf, dass auch der Ausgleich nach einer Standardsituation fiel. In der 66. Minute stieg Ugur Gözsüz nach einem Freistoß von Andreas Dreichel am höchsten und nickte zum 1:1 ein. Sieben Minuten vor dem Ende hatte Clarholz noch Glück, als Dornbergs Saliou Abou per Kopf nur die Latte traf.


Westfalenblatt Bielefeld
Erzwungenes Eigentor

Wesfalenliga: Dornberg spielt 1:1 bei Victoria Clarholz

Das 1:1 (1:0) bei Victoria Clarholz – für Dornbergs Trainer Istvan Gal war es »ein gerechtes Unentschieden. Keine Mannschaft hatte den Sieg wirklich verdient. Keine konnte im Offensivbereich Druck entwickeln.« So resultierten beide Tore aus Standardsituationen.
Im Holzhofstadion führte nach einer guten halben Stunde eine im Training einstudierte Freistoßvariante gegen behäbig agierende Clarholzer zum Dornberger 1:0. Ersin Gül lupfte den Ball listig hinter die Mauer, aus der sich Stephan Dalmis blitzschnell gelöst hatte. Ugur Gözsüz fälschte Dalmis' Schuss ins eigene Netz ab. Manager Hans-Werner Freese sollte später von einem »erzwungenen Eigentor« berichten. Das 1:0 trug nicht zur Entspannung bei. Dornberg agierte wie Clarholz auch wenig clever.
Für den eingewechselten Sherif Alassane war nach 18 Minuten schon wieder Schluss. »Es hat bei ihm von vorne bis hin nicht gestimmt«, kommentierte Istvan Gal streng dessen erneute Hinausnahme. Alassane wurde »das dumme Foul« angekreidet, das in der 66. Minute zu jenem Freistoß führte, den Eigentorschütze Gözsüz schließlich per Kopf zum 1:1 verwertete.
Vor 230 Zuschauern hatte Saliou Abou noch den Siegtreffer auf dem Kopf. Eine Gül-Ecke nickte er aber an den Pfosten (83.). Istvan Gals Sicht der Dinge: »Wir haben uns doof angestellt.« Letztlich eine leistungserechte, nicht sonderlich ansehnliche Punkteteilung.
 

Neue Westfälische Bielefeld
Zwei Lichtblicke im tristen Einerlei

Westfalenliga: Dornberg spielt 1:1 in Clarholz

Nächster Auswärtspunkt für den TuS Dornberg: Der Oberliga-Absteiger spielte bei Victoria Clarholz 1:1.

Es war allerdings fußballerische Magerkost, die beide Mannschaften boten. "Offensiv haben sowohl wir als auch die Clarholzer kaum etwas zustande gebracht, das sah alles ziemlich stümperhaft aus", fand Dornbergs Trainer Istvan Gal. Der Ungar war indes ärgerlich, dass sein Team die Partie nach der in der ersten Halbzeit herausgeschossenen 1:0-Führung nicht nach Hause gebracht hatte. "Wenn wir uns ein bisschen cleverer anstellen, können hier wir leicht als Sieger vom Platz gehen. Das wäre zwar ein bisschen glücklich, aber wirklich nicht unverdient gewesen", erklärte Gal.

Die Partie kam nur sehr langsam ins Rollen: Beide Teams leisteten sich im Spiel nach vorne unendlich viele Ballverluste, so dass kein Spielfluss aufkommen wollte. "Das war nicht schön anzusehen", sagte der Dornberger Trainer, der allerdings einmal Grund zur Freude hatte: In der 31. Minute führte eine einstudierte Freistoßvariante zum Führungstreffer für die Gäste. Anstatt selbst zu schießen, spielte Ersin Gül den neben der gegnerischen Abwehrmauer postierten Stefan Dalmis an, der auf schnellen Beinen allein vor dem Clarholzer Torhüter auftauchte und eiskalt vollstreckte.

"Die Standards sind in dieser Saison unsere Stärke, leider aber auch unsere Schwäche", stöhnte Gal mit Blick auf den Ausgleichstreffer der Gäste. Der gerade eingewechselte Sherif Alassane leistet sich in der Nähe des eigenen 16ers ein völlig unnötiges Foul. Der folgende Freistoß landete genau auf dem Kopf von Gözsüz, der aus kurzer Distanz verwandelte. Der Dornberger Trainer war über Alassanes Fehlverhalten derart verärgert, dass er den nach Frankfurt abwandernden Akteur kurz darauf wieder auswechselte - die Höchststrafe für jeden Fußballspieler.

Freitag, 12. September 2014

2.Runde Kreispokal: Tur-Abdin Gütersloh - Victoria 0:2 (0:1)

TSV: Pohlmann - Dundar, Dirksen, Reuter, Jashari (76. Topp) - Nienaber (57. Güney), Fischer, Strathoff, biegel (57. Grunwald) - Dreichel, Unal

Tore: 0:1.Jashari (36.), 0:2. Unal (90.)

Westfalenblatt
Tur wird nicht belohnt

Unglückliche 0:2-Pokalniederlage gegen Clarholz

Riesig gekämpft und mindestens fünf glasklare Torchancen vesemmelt: Fußball-Kreisligist Tur Abdin Gütersloh kassiert gestern Abend im Kreispokal eine sehr unglückliche 0:2 (0:1)-Niederlage gegen Victoria Clarholz. Cendrim Jashari (36./Bogenlampe aus 35 Metern) und Tim Unal (90.) schießen den Westfalenligisten in die nächste Runde.
»Wir haben uns heute nicht clever angestellt – der stark aufspielende Gegner hätte ein Tor verdient gehabt«, räumt Victorias Co-Trainer Manuel Grimm ein, der den aus familiären Gründen verhinderten Frank Scharpenberg vertritt. Ein Klassenunterschied zu kaum zu erkennen. »Trotz der vielen liegengelassenen Chancen muss ich meinen Jungs ein großes Kompliment machen«, lobt Tur-Coach Michael Esen seine Mannschaft, die alles gegeben hat. Den (Über-)Eifer der Kamp(f)hof-Truppe bekommt auch Victoria-Obmann Bernhard Uphus zu spüren: Ein Tur-Akteur, den er behandeln will, kickt ihm die Eisbox weg.
 

Neue Westfälische
Kreisligist lange ebenbürtig

Fussball: Tur Abdin unterliegt Clarholz 0:2

In der letzten Zweitrundenpartie im Fußball-Kreispokal setzte sich gestern Abend Westfalenligist Victoria Clarholz mit 2:0 beim Kreisligisten Tur Abdin Gütersloh durch. Über weite Strecken hielten die Gastgeber ebenbürtig mit. Durch Robert Kotzott und Benjamin Aydin hatten sie in der Anfangsphase sogar zwei Top-Chancen. Die Clarholzer Führung durch eine Bogenlampe von Cendrim Jashari (37.) kam überraschend. Nachdem auch Frederik Benjamin gute Einschussmöglichkeiten für Tur Abdin ausgelassen hatte, nutzte Tim Unal in der 90. Minute einen Konter zum entscheidenden 0:2. "Das war eine ganz schwere Kiste gegen einen wirklich guten Gegner", atmete der Clarholzer Pressesprecher Marc Borgmann nach dem Schlusspfiff auf. Glück hatte der Gütersloher Kapitän Patrick Benjamin, dass seine Tätlichkeit in der 34. Minute gegen Timo Biegel nicht mit einer Roten Karte geahndet wurde, denn sie passierte hinter dem Rücken von Schiedsrichter Olaf Bünemann.

Die Auslosung der Achtelfinalspiele (24. September) findet am Dienstag, 16. September, um 18 Uhr in der Geschäftsstelle des Kreisverbandes in Wiedenbrück statt.



Die Glocke
2:0 – Clarholz im Achtelfinale
„Das war ein hartes Stück Arbeit, aber wir sind eine Runde weiter“, atmete TSV-Pressesprecher Marc Borgmann nach dem 2:0-Sieg von Victoria Clarholz gegen A-Ligist Tur Abdin Gütersloh erleichtert auf. Der Westfalenligist sah sich gestern Abend in der zweiten Runde des Fußball-Kreispokals einem kampfbereiten Gegner gegenüber. Dennis Fischer brachte Clarholz in der 28. Minute in Führung nachdem der Gastgeber in der Anfangsphase trotz guter Möglichkeiten eine Führung verpasste. Nach Wiederbeginn entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem Tur Abdin vehement auf den Ausgleich drängte. Wenige Sekunden vor dem Abpfiff ließ Tim Unal die TSV-Verantwortlichen endgültig aufatmen und markierte in der 90. Minute den zweiten Clarholzer Treffer zum 2:0-Endstand.

Donnerstag, 11. September 2014

Montag, 8. September 2014

4.Spieltag: Grün-Weiß Nottuln - Victoria 1:2 (0:0)

TSV: Pohlmann - Topp (76. Nienaber), Kretschmer (21. Reuter), Gözsüz, Dirksen - Biegel, Knezevic, Strathoff, Güney (51. Rustige) - Wellmeyer, Dreichel

Tore: 1:0.Otto (55.), 1:1.Dreichel (60.), 1:2.Wellmeyer (88.)

Westfalenblatt
Erster Hinrunden-Sieg nach über zwei Jahren

Victoria Clarholz bejubelt »historisches« 2:1 in Nottuln

Strahlende Gesichter am Holzhof: Nach mehr als zwei Jahren darf Victoria Clarholz wieder einen Sieg in der Hinrunde einer Saison bejubeln: Am vierten Spieltag der Fußball-Westfalenliga hat die Mannschaft von Trainer Frank Scharpenberg 2:1 (0:0) bei Grün-Weiß Nottuln gewonnen. Den letzten Hinrunden-Dreier zuvor hat Victoria am 19. August 2012 gefeiert.
In der vergangenen Saison ist die Mannschaft von »Scharpi« in der ersten Saisonhälfte gänzlich leer ausgegangen. »Jetzt haben wir gezeigt, dass wir auch in der Hinrunde gewinnen können«, freut sich Victoria-Pressesprecher Marc Borgmann gestern. Dabei hat Clarholz in den ersten 20 Minuten große Probleme auf dem Nottulner Kunstrasen. Die Gastgeber sind deutlich überlegen, »müssten eigentlich 2:0 führen«, so Borgmann. Den Rückstand kassieren die Clarholzer aber erst nach Wiederanpfiff und einem langen Ball, der durch das Zentrum kommt – 0:1 (54.). Fünf Minuten später gleicht Stürmer Andreas Dreichel die Partie nach Vorarbeit von Simon Strathoff mit einem Schuss ins lange Eck aus. Kurz vor dem Abpfiff köpft Victoria-Kapitän Martin Wellmeyer nach einer Ecke von Timo Biegel das 2:1 (88.). »Mit diesem Sieg gegen einen Gegner, der auf Augenhöhe war, sind wir definitiv zufrieden«, sagt Borgmann. »Jetzt können wir die nächsten Aufgaben ein klein wenig entspannter angehen.«

Neue Westfälische
Mit Knezevic zum ersten Saisonsieg

Fussball: Westfalenligist Victoria Clarholz siegt 2:1

Was im Vorjahr bis zum Beginn der Rückrunde dauerte, hat Fußball-Westfalenligist Victoria Clarholz diesmal schon am 4. Spieltag erledigt. Bei GW Nottuln gelang mit 2:1 der erste Saisonsieg. Für den verletzten Alexander Deitert nominierte Frank Scharpenberg Aleksander Knezevic für die Startelf. Ohne nur einmal mit dem Team trainiert zu haben, trug "Kneze" zu einer starken Leistung bei. Trotz Rückstand (55.) nahm Victoria nach Toren von Andreas Dreichel (60.) und Martin Wellmeyer (88.) drei wertvolle Punkte mit.

 

Die Glocke
Victoria Clarholz landet seinen ersten Saisonerfolg
Im Vorjahr hatte der TSV Victoria Clarholz über sechs Monate auf seinen ersten Saisonsieg in der Fußball-Westfalenliga warten müssen. Diesmal belohnte sich die Mannschaft von Trainer Frank Scharpenberg vorzeitig für ihre Bemühungen. Dank des 2:1 (0:0)-Auswärtssiegs bei GW Nottuln ist die Victoria gestern Nachmittag vorerst ins Tabellenmittelfeld geklettert.
„Das tut nach den Erfahrungen der letzten Saison sehr gut“, sagte TSV-Pressesprecher Marc Borgmann und atmete auf. In der Anfangsphase hatte es zunächst nicht nach einem Clarholzer Erfolg ausgesehen. Ugur Gözsüz klärte nach zehn Minuten auf der Linie, unmittelbar darauf vergab GW Nottuln freistehend den Führungstreffer (17.).
Nach gut 20 Minuten fand die Victoria dann immer besser ins Spiel und gewann Oberwasser. Andreas Dreichel feuerte den ersten Warnschuss ab (17.) und scheiterte anschließend denkbar knapp mit einem Lupfer (38.). Bei Ugur Gözsüzs Kopfball aus kurzer Distanz (41.) lag der Führungstreffer ein weiteres Mal in der Luft.
Stattdessen mussten die Clarholzer nach dem Seitenwechsel mit dem Gegentreffer zum 0:1 (54.) einen Rückschlag hinnehmen. Doch das Team vom Holzhof reagierte prompt: Andreas Dreichel nutzte eine Vorlage von Simon Strathoff zum umgehenden Ausgleich (59.).
Daraufhin entwickelte sich eine offene Partie, in der die Victoria insgesamt die reifere Spielanlage in die Waagschale warf. Der zweite Treffer wollte jedoch lange nicht fallen. Martin Wellmeyer und der eingewechselte Stefan Nienaber scheiterten jeweils am Torwart (67./75.). Und auch Andreas Dreichel zielte daneben (87.). Kurz vor Schluss gelang Martin Wellmeyer nach einer Ecke von Timo Biegel noch der erlösende Siegtreffer (88.).


Westfälische Nachrichten 
Abschlussschwäche bestraft
Niedergeschlagen und enttäuscht hockten die Westfalenliga-Fußballer von GW Nottuln nach der Heimpleite gegen Victoria Clarholz auf dem Kunstrasenplatz.
Unterschiedlicher hätten die Stimmungslagen im Baumberge-Stadion nicht sein können. Niedergeschlagen und enttäuscht hockten die Westfalenliga-Fußballer von GW Nottuln auf dem Kunstrasenplatz und mussten die 1:2 (0:0)-Heimniederlage gegen Victoria Clarholz zunächst einmal verarbeiten. Wenige Meter entfernt feierten die Gäste ihren ersten Saisonsieg und sangen lauthals: „Wir sind alle Clarholzer Jungs.“ GWN-Trainer Dirk Altkrüger haderte mit dem Auslassen bester Tormöglichkeiten. „Die Mannschaft hat nicht schlecht gespielt. Es fehlte einzig und allein die Belohnung für eine gute Leistung.“
Gegenüber der 0:1-Auswärtsniederlage eine Woche zuvor bei RW Maaslingen standen zwei neue Spieler in der Startelf. Für den rotgesperrten Niklas Wesseln und Oliver Leifken kamen Thorsten Scholz sowie Umut Berke. Nottulns Eigengewächs Scholz feierte ein gelungenes Westfalenliga-Debüt in der Viererkette. Marvin Möllers und Lucas Morzonek tauschten ihre Positionen. Als Spielmacher kam wieder Möllers zum Einsatz, während der Neuzugang aus Senden an der Seite von Christoph Hohmann im defensiven Mittelfeld aufgeboten wurde.
Eigentlich hätte die Begegnung schon nach 20 Minuten entschieden sein können, doch GWN-Kapitän Mirko Bertelsbeck klebt derzeit das Pech am Stiefel. Die einzige Nottulner Spitze rackerte und ackerte auch gestern Nachmittag wieder, blieb allerdings wiederum ohne Torerfolg. Bertelsbeck lieferte sich nahezu ein Privatduell mit Victoria-Schlussmann Julian Pohlmann, das die Nummer eins der Gäste aber für sich entschied.
Erst in den letzten zehn Minuten vor der Pause kamen die Ostwestfalen zielstrebiger vor das Nottulner Gehäuse und wären in der 37. Minute beinahe durch Andreas Dreichel in Führung gegangen. Für seinen bereits geschlagenen Schlussmann Alexander Wirtz klärte jedoch Thorsten Scholz kurz vor der Torlinie. Nur 60 Sekunden später brachte nach einer Ecke Innenverteidiger Ugur Gözsüz das Kunststück fertig und setzte einen Kopfball aus drei Metern am Gehäuse vorbei.
Neun Minuten nach dem Wiederanpfiff belohnten sich die Altkrüger-Kicker für ihren Einsatz: Nach einem feinen Zuspiel von Marvin Möllers erzielte Dennis Otto den viel umjubelten Führungstreffer. Doch die Freude über den knappen Vorsprung hielt nur fünf Minuten: Nach einem Ballverlust von Möllers und einem Stellungsfehler durch Kevin Bertels präsentierte sich Andreas Dreichel eiskalt und markierte den Ausgleich. Die Nottulner Mannschaft schüttelte sich einmal und drängte auf die erneute Führung. Doch es sollte nicht sein, denn zunächst wurde ein Kopfball von Lukas Mersmann auf der Linie geklärt (61.) und nach 72 Minuten lenkte Julian Pohlmann einen Distanzschuss des eingewechselten Oliver Leifken zur Ecke. Als sich eigentlich beide Teams mit dem Unentschieden abgefunden hatten, köpfte Martin Wellmeyer völlig ungedeckt den Ball zum Clarholzer Auswärtssieg ein.

Montag, 1. September 2014

3.Spieltag: Victoria - SC Preußen Münster II 1:3 (0:2)

TSV: Pohlmann - Topp, von Domaros (43. Dirksen), Gözsüz, Reuter (74. Heß) - Deitert - Rustige, Strathoff, Wellmeyer, Biegel (46. Jashari) - Hankemeier

Tore: 0:1.Demirdag (24.), 0:2.Kaldewey (39.), 1:2.Wellmeyer (65.), 1:3.Grütering (79.)
Rote Karten: Günner (85./grobes Foulspiel), Demirdag (87./Beleidigung)

Westfalenblatt
Am Ende fliegen Giftpfeile

Victoria Clarholz verliert gegen Spitzenreiter 1:3 – Zwei Rote Karten, Trainer muss runter

Weil am Sonntagnachmittag das Königsschießen beim Schützenfest im Ortsteil Heerde ansteht, fürchtet Victoria Clarholz' Pressesprecher Marc Borgmann: »Das kostet uns ein paar Zuschauer.« 160 Besucher kommen dann doch, um sich mit Preußen Münsters U  23 den Westfalenliga-Spitzenreiter anzuschauen. Die Adlerträger siegen verdient 3:1 (2:0), lassen aber vorm Abpfiff nach verbalen Schüsse Federn.

Am Ende fliegen Giftpfeile: Als Münsters Patrick Günner von hinten Sebastian Heß umgrätscht und dafür konsequenter Weise die Rote Karte sieht (85.), geht's rund. Zwischen den Ersatzbänken schmeißen sich die Verantwortlichen gegenseitig Beleidigungen zu.
Der ansonsten eher besonnene Preußen-Coach Sören Weinfurtner ruft »Ihr Hafensänger« und wird hinter die Bande geschickt. Nahezu zeitgleich motzt Münsters Torschütze zum 1:0 (24.), Engin Demirdag, und fliegt ebenfalls mit Rot (86.) vom Platz. »Keine Ahnung, weshalb der Gegner am Ende so reagiert hat«, sagt Victoria-Trainer Frank Scharpenberg, dem zu Spielbeginn eigentlich Angst und Bange sein muss. »Die ersten zehn Minuten hat es eine kleine Fußball-Demonstration gegeben«, weiß »Scharpi«. Zu groß scheint der Respekt vor Preußen, dass klar dominiert und durch Marco Gatzke einen Pfostentreffer verbucht (6.).
Beim 0:1 lassen Ugur Gözsüz und vor allem Marcel von Domaros (er verletzt sich später am Knöchel/42.) Münsters Demirdag frei davonlaufen. Die Gastgeber, denen Andreas Dreichel, Stefan Kretschmer und Lars Remmert spürbar fehlen, verlieren zu viele Zweikämpfe und auffällig häufig bei eigenem Ballbesitz das Spielgerät. Eine solche Fehlerkette führt zum 2:0 durch Stefan Kaldewey (37.). Erst Anfang der zweiten Hälfte kommen die Roten besser ins Spiel: Martin Wellmeyer grätscht eine flache Hereingabe von Rustige zum 1:2 (66.) über die Linie. Pech beim 1:3 (79.) – Torwart Pohlmann flutscht der Schuss Jonas Grütering durch die Finger. Dann wird's farbig und Victoria vergibt in den letzten fünf Minuten mit doppelter Überzahl Chancen durch Cendrin Jashari (88.) sowie Wellmeyer und Gözsüs (90.). »Hätten wir noch zwei Tore gemacht, wäre es des Guten zuviel gewesen. Im Prinzip war Münster die bessere Mannschaft«, resümiert Victoria-Coach Frank Scharpenberg.


Neue Westfälische
Tabellenführer dominiert lange

Fussball: Westfalenligist Victoria Clarholz unterliegt Preußen Münster II 1:3

Es wurde nicht so eine Klatsche wie beim 0:6 im Vorjahr, am Ende stand für Fußball-Westfalenligist Victoria Clarholz gestern aber gleichwohl wieder eine verdiente und mit 1:3 auch klare Niederlage gegen Preußen Münster II. Daran änderte auch eine 11:9-Überzahl der Gastgeber in den letzten fünf Minuten nichts mehr. 
In einer fair geführten Partie, in der bis dahin lediglich ein mit Gelb bestraftes Foul von Simon Strathoff an Münsters Keeper Stephan Trantow (74.) für etwas Aufregung gesorgt hatte, schwächte sich der Tabellenführer in der 85. Minute durch zwei Rote Karten völlig unnötig selbst. Erst stellte Tim Neubauer (Steinhagen) Patrick Günner für eine Grätsche an der Mittellinie in die Beine von Sebastian Heß vom Platz. Nach Engin Demirdags heftigem Protest gegen diese Entscheidung beendete der Schiedsrichter dann auf Hinweis seiner Assistentin Natalie Fichtner auch für den das Spiel vorzeitig.  
Nach einer derart aufregenden Schlussphase, in der Cendrim Jashari (89.) und Ugur Gözsüz (92.) fast noch der Ausgleich gelungen wäre, hatte es in dieser Begegnung lange nicht ausgesehen. Bereits in der 6. Minute trafen die deutlich dominierenden Gäste durch Marco Gatzke den Pfosten, und in der 24. Minute markierte Engin Demirdag das 0:1. Für die Victoria war es das erste Gegentor in dieser Spielzeit.  
"Das war eigentlich leicht zu verteidigen", ärgerte sich Trainer Frank Scharpenberg, dass sich seine Abwehr in dieser Szene durch einen Diagonalpass so übertölpeln ließ. Auch beim 0:2 (37.) agierten die Clarholzer unkonzentriert, als sie einen einfachen Steilpass durch die Mitte auf Stefan Kaldewey zuließen. Martin Wellmeyers Anschlusstor zum 1:2 (65.) weckte Hoffnungen auf eine Wende, doch ein 20-Meter-Schuss von Jonas Grütering, der Keeper Julian Pohlmann durch die Hände flutschte (80.), rückte die Verhältnisse wieder zurecht. 
 

Die Glocke
Victoria Clarholz erst zu ängstlich, dann mit drei Schnitzern
Am dritten Spieltag in der Fußball-Westfalenliga markierte der TSV Victoria Clarholz zwar das erste Saisontor, musste im Gegenzug aber auch die ersten drei Gegentore hinnehmen, was sich in der Heimpartie gegen die U23-Vertretung von Preußen Münster in einer 1:3-Niederlage niederschlug.
Richtig farbig wurde es im Holzhofstadion aber erst, als beim Spielstand von 3:1 für Münster in der 87. Minute bei den bis dato souverän agierenden Gästen wie aus heiterem Himmel die Sicherungen durchbrannten. Innenverteidiger Patrick Günner sah nach einem bösen Tritt gegen Sebastian Heß die Rote Karte. Engin Demirdag musste nach unschönen Worten zum Schiedsrichter ebenfalls mit Rot vom Platz und schließlich schickte der Unparteiische Tim Neubauer aus Steinhagen auch noch Preußen-Coach Sören Weinfurtner zum Abkühlen hinter die Bande.
In doppelter Unterzahl konnten die Nachwuchs-Preußen dann von Glück sagen, dass zunächst Jashari (89.) und dann auch noch Gözsüz für Clarholz den Anschlusstreffer und den möglichen Ausgleich jeweils um Haaresbreite verpassten.
TSV-Coach Frank Scharpenberg jammerte den vergebenen Chancen in seiner Spielbilanz nicht hinterher. „In den ersten zehn Minuten war das eine Fußballdemonstration von Münster“, erkannte Scharpenberg, dessen Team das erste Gegentor in der 24. Minute allerdings aus dem Nichts kassierte und sich beim zweiten Gästetreffer in der 37. Minute eine folgenschwere Fehlerkette leistete.
Nach Wiederanpfiff standen die Clarholzer endlich näher an ihren Gegenspielern. Martin Wellmeyer verpasste in der 64. Minute völlig freistehend das Anschlusstor. Drei Minuten später machte es der Mittelfeldspieler nach Vorarbeit von Marc Rustige dann besser und verkürzte zum 1:2. Clarholz schnupperte in der Folgezeit an einer Überraschung, dann patzte allerdings Pohlmann im TSV-Tor bei einem haltbaren Schuss vom Münsteraner Grütering, der den 3:1-Endstand für seine Mannschaft markierte.

Münstersche Zeitung

Drei Punkte, aber auch Doppel-Rot
Auch mit der Leistung seiner U 23 konnte sich Trainer Sören Weinfurtner anfreunden. Nach dem 3:1 (2:0) bei Aufsteiger Victoria Clarholz führt sein Team weiter verlustpunktfrei die Westfalenliga-Tabelle an. Der 35-Jährige beklagte allerdings andere Verluste.


In der 85. Minute sah Patrick Günner nach einem Foul an Simon Strathoff glatt Rot. Doch damit nicht genug: Bei der anschließenden Rudelbildung fühlte sich Schiedsrichter Tim Neubauer von Engin Demirdag beleidigt. Binnen einer Minute war der Gast damit nur noch zu neunt.
Die Szenen bewerten wollte Weinfurtner nicht, hatte allerdings erhebliche Zweifel an der Verhältnismäßigkeit. Denn eigentlich hätte der Clarholzer, dem Günnar in die Parade fuhr, seiner Meinung nach gar nicht mehr auf dem Feld stehen dürfen. Eine Viertelstunde zuvor hatte Strathoff bei seinem gestreckten Bein gegen Stephan Tantow eine Verletzung des Preußen-Torwarts billigend in Kauf genommen, wurde da allerdings nur verwarnt.
Aber es wurde natürlich auch Fußball gespielt. Vor allem von den Preußen richtig guter, wie Weinfurtner über die erste Halbzeit seiner Elf berichtete. „Wir haben den Ball gut laufen lassen, sehr ideenreich und kreativ agiert. Wir hätten nur mehr Konsequenz vor dem Tor zeigen müssen“, so der SCP-Trainer.
So wie Engin Demirdag in der 24. Minute, als er von Marco Gatzke so perfekt in Szene gesucht wurde, aus acht Metern zur Führung traf. Oder wie Stefan Kaldewey, der nach Pass von Christoph Blesz Victoria-Keeper Julian Pohlmann ins Leere laufen ließ und zum 2:0 einschob (39.). „Wir hätten aber zur Pause noch höher führen müssen“, sagte Weinfurtner, der noch so manch’ ausgelassenen Chance sah.
Etwas anders sah‘s nach dem Wechsel aus, als die Gäste phlegmatischer spielten, leichtfertig die Bälle verloren. Wie in der Martin Wellmeyer nutzte nach 65. Minuten eine dieser Nachlässigkeiten, traf zum Anschluss. Früh genug kehrten die Preußen zur Konzentration zurück – und entschieden mit einem sehenswerten Treffer dieses Duell. Der erst drei Minuten zuvor eingewechselte Jonas Grütering hatte in der 79. Minuten aus 20 Metern draufgehalten. Das Leder zischte ins rechte unter Eck. Die Entscheidung.
 

Donnerstag, 28. August 2014

Mittwoch, 27. August 2014

1.Runde Kreispokal: Herzebrocker SV - Victoria 1:5 (1:1)

TSV: Wieneke - Dirksen (46. Schramm), von Domaros, Gözsüz, Heß - Rustige (46. Biegel), Kintrup, Knezevic, Jashari - Flaßkamp, Unal 

Tore: 1:0.Addi (3.), 1:1.Jashari (26.), 1:2.Biegel (50.), 1:3.Flaßkamp (54.), 1:4.Biegel (55.), 1:5.Knezevic (55.)

Westfalenblatt
Erst nach der Pause klingelt's!
Kreispokal: Clarholz siegt 5:1 (1:1) im Derby beim HSV

Bim-bam! Für die ersten sechs von 44 teilnehmenden Vereinen ist gestern Abend Runde eins im Fußball-Kreispokal eingeläutet worden. Kurz nachdem die »Bimmel« der St. Christina-Pfarrkiche verstummt, wird beim prestigeträchtigen Ortsduell in Herzebrock zwischen B-Ligist HSV und Westfalenligist Victoria Clarholz bereits gejubelt. Dem Glocken- folgt ein kleiner Paukenschlag!

Der Glaube an eine Überraschung im Derby fehlt zwar selbst dem Trainer des vier Klassen tieferen Gastgebers, Andreas Sammrey (48): »Normalerweise gibt's nichts zu gewinnen.« Doch ausgerechnet sein Underdog geht auf dem Kunstrasen im Waldstadion durch Offensivmann Albert Addi mit 1:0 in Führung. Der 19-jährige Ghanaer, erst seit einem Jahr in Deutschland und im ersten Seniorenjahr, spekuliert nach einem Rückpass auf den Clarholzer Schlussmann Sebastian Wieneke, läuft ihn an und wird angeschossen – der Abpraller landet im Kasten (3.). »Die Roten« spielen frech mit, haben durch Addi eine weitere Chance (20.) und per Özgür Sekmens Fallrückzieher (21.) ein echtes Sahnehäubchen. Frech! Die Clarholzer »B-Elf«, in der Trainer Frank Scharpenberg nur drei Akteure vom letzten Meisterschaftsspiel starten lässt, hat zwar mehr Ballbesitz und schafft durch Cendrim Jashari auch das 1:1 (26.). Doch erst nach der Pause funktioniert's problemlos: Der eingewechselte Timo Biegel (50./55.) rückt mit zwei schnellen Vorstößen die Verhältnisse gerade. Zudem lassen es noch Dominik Flaßkamp (54.) und Aleksander Knezevic (87.) im Herzebrocker Kasten klingeln. »Standesgemäß! Keiner hat sich verletzt. Wir können zufrieden sein«, meint TSV-Sprecher Marc Borgmann. »Leider am Ende ein bisschen hoch«, findet HSV-Coach Andreas Sammrey das 1:5 (1:1).



Neue Westfälische
Im Ortsderby behielt der Westfalenligist klar die Oberhand. Allerdings durfte der HSV nach der frühen Führung durch Albert Addi (2.) von einer Pokalsensation träumen, bis die Clarholzer durch Cendrin Jashari (25.) zum Ausgleich kamen. In der 2. Halbzeit erhöhte die Victoria den Druck und kam durch die Treffer des eingewechselten Timo Biegel (48., 50.), Dominik Flaskamp (52.) und Aleksander Knezevic (85.) noch zu einem standesgemäßen Erfolg. Der B-Ligist zeigte eine couragierte Vorstellung. "Am Anfang haben uns die Herzebrocker arg zugesetzt", zollte der Clarholzer Pressesprecher Marc Borgmann dem Gegner Respekt 

Die Glocke
HSV ärgert Victoria nur kurz
Nur kurz konnte der Außenseiter den Favoriten ärgern und am Ende siegte in der 1. Runde des Fußball-Kreispokals Westfalenligist TSV Victoria Clarholz im Stadtderby beim B-Ligisten Herzebrocker SV 5:1 (1:1).
„Eigentlich sollten wir keine Chance auf den Sieg haben“, orakelte HSV-Trainer Andreas Sammrey vor der Partie. Aber seine Spieler straften ihn zunächst Lügen. In einer engagierten ersten Halbzeit brachten die Gastgeber den hohen Favoriten in den ersten 45 Minuten mehrmals in Verlegenheit und wurden durch das Tor von Albert Addi (4.) per Pressschlag mit dem 1:0 belohnt.
Die Victoria fand hingegen erst nach gut 20 Minuten ins Spiel und entschied durch Timo Biegel und Dominik Flaßkamp innerhalb von vier Minuten die Partie.