Montag, 13. Oktober 2014

9.Spieltag: Victoria - SC Paderborn 07 II 1:3 (1:2)

TSV: Pohlmann - Topp, von Domaros, Gözsüz (75. Güney), Dirksen (54. Remmert) - Wellmeyer, Strathoff - Hankemeier (63. Rustige), Dreichel, Biegel, Jashari

Tore: 1:0.Biegel (1.), 1:1.H.Pepic (3.), 1:2.Saric (14.), 1:3.M.Pepic (90.)
Rote Karte: H.Pepic (47./Beleidigung)

Westfalenblatt Gütersloh
Überzahl nicht genutzt

Westfalenligist Victoria Clarholz verliert 1:3 gegen Paderborns U23

Frank Scharpenberg ist eigentlich ein Trainer der leisen Töne. Nach einer Stunde wird er laut, ruft in Richtung Spielfeld: »Spielt endlich Fußball, wir sind doch in Überzahl!« Doch Victoria Clarholz verliert trotz der Roten Karte für SC Paderborns Hasan Pepic in der 47. Minute mit 1:3 (1:2) gegen die U  23.

Pepic soll Schiedsrichter Christopher Schüttler massiv beleidigt haben. »Ich weiß nicht, was Hasan gesagt hat. Er war wohl so wütend, weil er vorher gefoult wurde«, mutmaßt SCP-Coach Markus Krösche. Trotz der Unterzahl lassen die Domstädter kein weiteres Tor mehr zu – stattdessen erzielt Mirnes Pepic fast mit dem Schlusspfiff den dritten Treffer. Nach zwei Siegen hat's die Holzhof-Truppe nun wieder erwischt.
Dabei startet der heimische Fußball-Westfalenligist verheißungsvoll: Unmittelbar nach dem Anstoß sieht Timo Biegel, dass Paderborns Keeper Alexander Nübel zu weit vor seinem Gehäuse steht und versenkt dann aus rund 40 Metern den Ball im Kasten. Aber Victoria darf sich nur kurz freuen: Innerhalb von zehn Minuten machen Hasan Pepic und Admir Saric aus dem 0:1-Rückstand eine 2:1-Führung. Immerhin erarbeiten sich die Gastgeber im ersten Durch noch »zwei bis vier gute Chancen« (Scharpenberg), um den Ausgleich zu machen.
Nach Wiederanpfiff jedoch kommt die Paderborner Abwehr kaum noch in Bedrängnis, die Clarholzer Angriffe verpuffen ein ums andere Mal. Auch die Distanzschüsse bringen nichts. »Wir haben es in der zweiten Halbzeit nicht mehr verstanden, klare Möglichkeiten herauszuspielen«, bedauert Frank Scharpenberg. Auch mit der Einwechslung der Offensivkräfte Lars Remmert und Marc Rustige wird's kaum besser. »Wir hätten unsere Vorstöße geduldiger ausspielen müssen. Aber ein dreckiges Tor wäre immer noch möglich gewesen«, meint Lars Remmert nach dem Abpfiff.
Nicht im Aufgebot ist diesmal Routinier Aleksandar Knezevic. Auf Nachfrage, warum denn »Kneze« fehle, antwortet Scharpenberg leicht gereizt: »Ich habe doch schon 18 Spieler.« Für Knezevic war also kein Platz mehr frei.   .   .


Neue Westfälische Gütersloh
Trotz Überzahl kein Bonuspunkt

Fußball: Westfalenligist Victoria Clarholz 1:3

Der TSV Victoria Clarholz hat gegen den SC Paderborn II den erhofften Bonuspunkt im Kampf um den Verbleib in der Fußball-Westfalenliga verpasst. Die Mannschaft von Trainer Frank Scharpenberg unterlag gestern mit 1:3 und rutschte damit auf den 11. Tabellenplatz ab.

"Wir haben die frühe Führung leider nicht lange halten können", nannte Scharpenberg einen der Gründe, warum die Überraschung ausblieb. Überrascht hatte lediglich Timo Biegel Paderborns Alexander Nübel: Mit einem Schuss aus gut und gerne 40 Metern überwand der TSV-Angreifer den weit vor seinem Tor postierten Keeper bereits in der ersten Minute. Vor dem fast postwendenden 1:1 (3.) versäumte es die Victoria-Defensive, einen Paderborner Innenverteidiger an einem Solo über das halbe Feld zu hindern. Und auch beim 1:2 nur weitere zehn Minuten später reichte ein einfacher Pass in die Schnittstelle auf Admir Saric, um die Clarholzer Abwehr auszuhebeln.

Mit der Offensivleistung seines Teams war Frank Scharpenberg in der 1. Halbzeit noch zufrieden. Christopher Hankemeier traf die Latte, und Timo Biegel scheiterte mit einem Distanzschuss nur knapp. Dass sein Team die Überzahl nach der Roten Karte für einen Paderborner Akteur (47.) nicht besser nutzte, ärgerte den Coach aber: "Wir sind zu keinem wirklich gefährlichen Torabschluss mehr gekommen", monierte er. Stattdessen nutzten die Gäste in der Nachspielzeit einen letzten Konter in Unterzahl zum 1:3-Endstand.


Die Glocke
Traumtor wird zur Randnotiz
So schön der Anfang, so frustrierend das Ende. Trotz eines Traumtores von Timo Biegel in der ersten Minute hat Fußball-Westfalenligist Victoria Clarholz gestern sein Heimspiel gegen die U 23 des SC Paderborn mit 1:3 verloren. Der Ärger im Holzhofstadion war vor allem deshalb so groß, weil die Hausherren es im zweiten Durchgang trotz Überzahl nicht geschafft haben, Möglichkeiten zu kreieren.
Paderborns Hasan Pepic hatte in der 47. Minute nach einer angeblichen Beleidigung eines Gegenspielers die Rote Karte gesehen. In diesem Moment deutete einiges darauf hin, dass der TSV Victoria nach 1:2-Rückstand einmal mehr ein Spiel drehen könnte. Ein kompletter Trugschluss.
Zwar rannte und kämpfte das Team von Frank Scharpenberg bis zum letzten Moment gegen die drohende Heimniederlage an, das Offensivspiel jedoch blieb zu sehr Stückwerk, als dass Clarholz der Paderborner U 23 noch hätte Schaden zufügen können. „Das war schon sehr enttäuschend“, gestand Trainer Scharpenberg. Auf der Gegenseite machte Admir Saric in der Nachspielzeit mit seinem zweiten Treffer zum 1:3 endgültig den Deckel drauf.
Dass der Frust nach dieser Pleite – die ja nun wahrlich kein Beinbruch ist – so groß war, lag aber auch daran, dass der Beginn so wunderschön war. Die erste Minute: Timo Biegel sieht, dass Paderborns Torwart Alexander Nübel zu weit vor seinem Kasten steht, nimmt aus etwa 35 Metern ganz genau Maß und trifft. Ein Traumtor, ein Traumstart. Blöd nur, dass diese frühe Führung gerade einmal zwei Minuten Bestand hatte. In der dritten Minute war urplötzlich Hasan Pepic frei durch und machte das 1:1 – alles auf Anfang also.
Doch jetzt war Paderborn richtig im Spiel – und hatte so viel Freude am Kombinieren, dass Clarholz die Übersicht verlor. Und so stellte das 1:2 von Saric in der 13. Minute aus Clarholzer Sicht den Anfang vom Ende dar. „Schade, dass mein Tor nicht gereicht hat“, sagte Timo Biegel hinterher achselzuckend. Wohlwissend, dass sein tolles Tor jetzt nur noch eine Randnotiz war.
Angemerkt  
Victoria fehlen kreative Momente
Von unserem Redaktionsmitglied Henning Hoheisel
Ein, zwei Tage ärgern ist erlaubt, mehr aber auch nicht. Logisch, das 1:3 von Victoria Clarholz gegen die U 23 des SC Paderborn war so unnötig wie ein Querpass vor der eigenen Abwehr. Allerdings müssen sich Trainer Frank Scharpenberg und seine Spieler nicht lange grämen. Denn erstens zählt dieser Gegner zur gehobenen Kategorie der Fußball-Westfalenliga. Und zweitens wäre es aus Clarholzer Sicht sowieso viel klüger, so schnell wie möglich an den Schwächen, die diese Niederlage offenbart hat, zu arbeiten, als lange Frust zu schieben.
Das Spiel der Victoria lebt von der Mentalität. Bei aller Leidenschaft und Moral, bei allem Einsatzwillen und Kampf mangelt es aktuell jedoch an Esprit und Kreativität. So hat es Clarholz gestern gegen Paderborn in der zweiten Halbzeit trotz Überzahl nicht geschafft, sich auch nur eine zwingende Chance zu erspielen. Darüber darf man sich ärgern. Aber nur kurz.


Westfalenblatt Paderborn
U  23 rückt näher an die Spitze

SCP II siegt 3:1

Der SC Paderborn II ist mit einem 3:1-Sieg bei Victoria Clarholz vom fünften auf den dritten Platz der Westfalenliga geklettert. Noch besser: Nach der 0:1-Niederlage des Tabellenführers SC Preußen Münster II gegen Nottuln beträgt der Rückstand zur Spitze nur noch drei Zähler.

In Clarholz musste die junge Mannschaft von Trainer Markus Krösche zunächst einen Rückschlag einstecken. Timo Biegel überraschte Paderborns Schlussmann Alexander Nübel mit einem Schuss aus 40 Metern und traf schon nach wenigen Sekunden zum 1:0 für die Victoria. Doch der Bundesliga-Nachwuchs steckte das Gegentor schnell weg, Hasan Pepic erzielte bereits in der dritten Minuten den Ausgleich. Auf Vorlage von Mirnes Pepic brachte Admir Saric die U   23 des SCP in Führung (14.).
Fast die komplette zweite Halbzeit agierten die Gäste in Unterzahl, denn in der 47. Minute sah Hasan Pepic nach einem Wortgefecht mit einem Gegenspieler die Rote Karte. »Das war eine harte Entscheidung. Da hätte der Schiedsrichter fünfe gerade sein lassen können. Hasan wurde vorher gefoult«, berichtete Krösche.
Der war mit dem, was sein Team mit einem Mann weniger leistete, hochzufrieden. »Sie haben als Mannschaft super gearbeitet. Jeder hat für den anderen gekämpft«, meinte der SCP-Trainer. Während die Paderborner einige gefährliche Konter herausspielen konnten – unter anderem scheiterte Mirnes Pepic mit einem Pfostenschuss – musste Nübel auf der anderen Seite nur noch ein Mal eingreifen. Ansonsten strahlte Clarholz trotz der numerischen Überzahl keine Gefahr aus. In der Nachspielzeit machte Mirnes Pepic mit dem 1:3 alles klar.
Krösche freute sich über den Sprung auf Tabellenplatz drei aber noch mehr über die Leistung seiner Mannschaft. »Die Art und Weise, wie wir gewonnen haben, hat mir sehr gut gefallen. Das ist der richtige Weg. Natürlich können wir uns in vielen Situationen noch verbessern«, fasste der Trainer des SC Paderborn II die Partie zusammen. 

Neue Westfälische Paderborn
Pepic-Brüder stehen im Fokus

SC PADERBORN 07 II: 3:1-Erfolg in Clarholz

Ein junges Team muss Erfahrungen sammeln, um sich zu stabilisieren. Von dem Punkt aus gesehen, kann der 3:1 (2:1)-Auswärtssieg des Westfalenligisten SC Paderborn 07 II bei Viktoria Clarholz ein ganz wichtiger Moment gewesen sein.

"Die Mannschaft hat gesehen, dass sie belohnt wird, wenn sie als Team an die Grenze geht. Das auch in Unterzahl", lobte SCP-Trainer Markus Krösche. Ab der 47. Minute spielten die Paderborner nur noch zu Zehnt. Vorausgegangen war ein Wortgefecht zwischen einem Spieler aus Clarholz und dem Paderborner Hasan Pepic. Letztgenannter fühlte sich nach einem Foul am Kopf getroffen.

"Wir müssen jetzt abwarten, was der Schiedsrichter schreibt. Dass Spieler auf dem Fußballplatz mal aneinander geraten ist normal. Da hätte es Gelb vielleicht auch getan", so Krösche. Gerade Hasan Pepic hatte bis dahin eine richtig starke Partie abgeliefert. Die Gastgeber aus Clarholz gingen zwar nach 60 Sekunden durch Biegel in Führung, doch Pepic sorgte bereits in der dritten Minute für den Ausgleich.

Ahmet Aydincan hatte zuvor den Ball erobert und diesen in die Schnittstelle der Clarholzer Abwehr gespielt. Pepic umkurvte den Torwart und schob zum 1:1 ein. Auch an der Paderborner Führung war der Sommerneuzugang beteiligt. Er legte den Ball auf seinen Bruder Mirnes, der für Admir Saric auflegte. Der Angreifer traf zum 2:1 (14.). "Wir haben schon in der Phase eine gute Reaktion auf den frühen Rückstand gezeigt und standen danach sehr stabil. Das galt besonders für die Zeit nach der Roten Karte. Wir haben immer wieder Nadelstiche gesetzt", sagte Krösche. Die beste Gelegenheit der zweiten Hälfte gehörte Mirnes Pepic, der aber nur den Pfosten traf. Clarholz kam noch zu einem Schuss, der allerdings kein Problem darstellte (73.).

Mit dem 3:1 in der vierten Minute der Nachspielzeit machte Mirnes Pepic schließlich den Deckel drauf. "Die Art und Weise hat mir heute richtig gut gefallen", freute sich Krösche. Durch den Erfolg rücken die Paderborner mit nun 16 Punkten auf den dritten Tabellenplatz vor.

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Montag, 6. Oktober 2014

8.Spieltag: FC Viktoria Heiden - Victoria 1:2 (0:1)

TSV: Pohlmann - Topp, Dirksen, Gözsüz, Reuter - Strathoff, Wellmeyer - Nienaber (46. Remmert), Rustige (81. Hankemeier), Dreichel, Jashari (68. Güney)

Tore: 0:1.Dreichel (20.), 1:1.Seyer (74.), 1:2.Dreichel (83.)

Westfalenblatt
Dreichel lässt Heiden leiden

Victoria Clarholz siegt 2:1

Hin- und Rückreise: fast 300 Kilometer. Die lange Tour hat sich aber gelohnt für Fußball-Westfalenligist Victoria Clarholz, der beim Namensvetter Viktoria Heiden verdient 2:1 (1:0) siegt und sich damit ins Mittelfeld der Tabelle vorgearbeitet hat.
»Es war eine muntere Partie, bei der es rauf und runter ging«, berichtet der Clarholzer Klubsprecher Marc Borgmann. Matchwinner ist erneut Andreas Dreichel, der nach einem Superpass von Martin Wellmeyer das frühe 1:0 erzielt (19.) und dann auch zum Schützen des späten Siegtreffers avanciert (84./sein fünftes Saisontor). Dreichel lässt Heiden leiden! Zwischenzeitlich gleicht der Gastgeber aus (74.): Der starke Keeper Julian Pohlmann pariert zunächst einen Kopfball, muss allerdings beim Nachschuss passen.
Kurios: Beide Vereine wurden nahezu zeitgleich gegründet, die Clarholzer Victoria nur ein Jahr früher (1920) als die Heidener. »Vielleicht war das heute der entscheidende Vorteil für uns«, schmunzelt Marc Borgmann.
 

Neue Westfälische
Dreichel trifft zweimal

Fussball: Westfalenligist Victoria Clarholz 2:1

Mit einem wichtigen Dreier im Gepäck kehrte der TSV Victoria Clarholz vom Gastspiel beim FC Viktoria Heiden zurück. Dank ihres 2:1-Sieges sind die Clarholzer in der Fußball-Westfalenliga auf den 8. Tabellenplatz geklettert.

"Wenn wir die Liga halten wollen, sollten wir die Aufsteiger hinter uns lassen." Trainer Frank Scharpenberg gab der Freude über den Erfolg eine besondere Betonung. Andreas Dreichel erzielte beide Treffer. Nach einem Zuspiel von Martin Wellmeyer fiel das 0:1 (20.) und nach Vorarbeit von Engin Günej das 1:2 (83.).

Die Gäste hatten über lange Zeit das Spiel kontrolliert, waren jedoch nach dem überraschenden Ausgleich (74.) für einige Minuten in Bedrängnis geraten. Die Mannschaft, die mit Youngstern wie Stefan Nienaber und Cendrim Jashari begonnen hatte, bedankte sich aber für Scharpenbergs Vertrauen.

 

Die Glocke
„Richtige“ Victoria jetzt auf Rang 12
 Mit dem Auswärtssieg beim bis dato punktgleichen FC Viktoria Heiden hat der TSV Victoria Clarholz in der Tabelle der Fußball-Westfalenliga einen Sprung auf Rang acht gemacht und das Punktekonto auf zwölf Zähler aufgestockt.
Nach gut einem Viertel der Spielzeit ist die in der Vorsaison so schwach gestartete Victoria deshalb vollauf zufrieden. „Und wenn wir da auch nach dem letzten Spieltag stehen, dann wären wir absolut glücklich“, bilanzierte Victoria-Pressesprecher Marc Borgmann.
Der hatte zuvor 90 emotionale und umkämpfte Minuten mit den zwei Treffern von Andreas Dreichel in der 19. und 84. Minute sowie dem Ausgleich durch einen Seyer-Kopfball in der 74. Minute gesehen. Bei der Führung zum 1:0 war der torgefährliche TSV-Stürmer von Kapitän Martin Wellmeyer geschickt worden, dem Siegtreffer ging ein Traumpass des eingewechselten Engin Günej voraus. „Und ansonsten gab es auf beiden Seiten noch Latten- und Pfosten treffer – also alles, was ein Fußballspiel braucht“, berichtete Borgmann.
So hatte Martin Wellmeyer mit seinem glänzend vom Torwart parierten Schuss eine große Chance auf 2:0 zu erhöhen. Ansonsten hatten die Gastgeber die Partie genau in dieser Phase, zwischen den Minuten 55 und 70 in den Griff bekommen, bevor sich die Clarholzer in der Schlussphase wieder fingen. „Unterm Strich waren wir das eine Tor besser“, sagte Borgmann.
Der entscheidende Faktor sei jedoch gewesen, meinte der Clarholzer Pressesprecher schmunzelnd, dass sich die „richtige“ Victoria, also die mit dem c in der Mitte gegen die mit dem k durchgesetzt habe: „Außerdem sind wir 1920 gegründet worden und Viktoria Heiden erst 1921.“

Montag, 29. September 2014

7.Spieltag: Victoria - SpVgg Vreden 3:2 (0:2)

TSV: Pohlmann - Topp, Dirksen, Gözsüz, Reuter (70. Remmert) - Dreichel, Strathoff, Knezevic, Biegel - Wellmeyer (50. Rustige), Hankemeier (58. Deitert)

Tore: 0:1.Grubbe (17.), 0:2.Cicek (39.), 1:2.Rustige (71.), 2:2.Biegel (75.), 2:3.Dreichel (86.)

Westfalenblatt
Statt Klatsche gibt'seinen Dusel-Dreier

»Unfassbarer« 3:2-Sieg für Victoria Clarholz

»Ein unfassbares Spiel!« Mit diesen treffenden Worten verabschiedet Stadionsprecher Marc Borgmann um 16.50 Uhr die Zuschauer. Sie können es selbst kaum fassen: Nach einem schmeichelhaften 0:2-Rückstand biegt Victoria Clarholz in den letzten 20 Minuten ein schon sicher verloren geglaubtes Match doch noch um.

Am Ende gewinnen die Hausherren 3:2 (0:2) gegen Spvgg. Vreden – der Westfalenligist feiert nach einem Wahnsinnsspiel seinen ersten Heimerfolg. »Für den Sieg müssten wir uns eigentlich schämen«, feixt der eingewechselte Lars Remmert. Er gibt die Vorlage zum dritten Treffer, den Andreas Dreichel ganz cool erzielt. Trainer Frank Scharpenberg hat auch ein glückliches Händchen mit der Hereinnahme von Marc Rustige, der auf 1:2 verkürzt und wenig später den Ausgleich vorbereitet. Timo Biegel ist der Schütze.
Dabei hätten die Gäste – bei ihren beiden Toren rollt ihnen die Victoria-Wackelabwehr auf dem grünen Rasen den roten Teppich aus – nach einer Stunde mit 4:0 führen müssen. Vor allem eine Szene dürfte historisch am Holzhof gewesen sein: Innerhalb von 15 Sekunden schafft es Vreden bei fünf aufeinanderfolgenden Versuchen einfach nicht, den Ball über die Linie zu bringen. Entweder wirft sich Keeper Julian Pohlmann dazwischen, oder die Kugel prallt ein einem Claholzer Bein ab. Ein 0:3 hätte Victorias drohende Niederlage wohl endgültig besiegelt.
»Was können wir dafür, wenn sich Vreden vor unserem Tor so doof anstellt«, grinst Andreas Dreichel. »Clarholzer Jungs darf man eben nie abschreiben«, schmunzelt Vereinschef Tobias Feldmann, als der Abpfiff ertönt und der Dusel-Dreier perfekt ist.
 

Neue Westfälische
Verrücktes Spiel gedreht

Fussball: Westfalenligist Victoria Clarholz 3:2

Vor einer Woche beim TuS Hiltrup drehte Victoria Clarholz fast noch einen 0:4-Rückstand, gestern lag der Fußball-Westfalenligist gegen die Spvg. Vreden bis zur 71. Minute mit 0:2 hinten. Endstand: 3:2 für die Victoria.

Trainer Frank Scharpenberg sah auf die verrückte Partie mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. "60 Minuten lang waren wir ganz schwach und lagen mit viel Glück nur 0:2 hinten", ärgerte sich der Coach über schlimme individuelle Fehler. Schon nach fünf Minuten tauchte ein Vredener Angreifer nach einem Clarholzer Querpass allein vor dem Tor auf. Zum Glück ließen die Gäste auch weiter viele Hochkaräter aus. "In der 57. Minute hatten die Vredener eine Fünffachchance mit Latte, Pfosten, Torwartparaden und Klären auf der Torlinie", schilderte Scharpenberg nur eine der vielen brenzligen Szenen. Mit dem überraschenden Anschlusstor durch Marc Rustige (71.) kippte das Spiel. Mit Lars Remmert, ebenso eingewechselt wie der Torschütze, begannen die Clarholzer plötzlich damit, Fußball zu spielen, und drehten das Spiel mit weiteren Toren durch Timo Biegel (75.) und Andreas Dreichel (86.) zum Sieg. "Der war nicht verdient", lenkte Trainer Scharpenberg den Blick trotz des Sprungs auf den 10. Tabellenrang lieber auf die Schwächen in seinem Team.

 

Die Glocke
„Clarholz ist einfach nicht kleinzukriegen“
Na, das geht doch runter wie Öl. Auf die Frage, ob ein mögliches 0:3 denn wohl die endgültige Entscheidung zugunsten der SpVgg Vreden gewesen wäre, sagte deren Trainer Marcus Feldkamp: „Ich weiß nicht, ob das gereicht hätte. Clarholz ist einfach nicht kleinzukriegen.“ In der Tat: Nach einem 0:2-Rückstand bäumte sich der Fußball-Westfalenligist TSV Victoria auf, drehte dieses Heimspiel und gewann mit 3:2.
Für Frank Scharpenberg war es mit Blick auf das Ergebnis die gewünschte Reaktion nach dem Pokal-Aus unter der Woche beim Kreisligisten Bokel. In Anbetracht der Leistung seines Teams im ersten Durchgang war der Victoria-Trainer jedoch überhaupt nicht begeistert. „Vreden war in der ersten Halbzeit richtig gut. Oder wir so schlecht, das ist müßig. Ich habe mich jedenfalls gefragt, wer hier die Heimmannschaft ist und war enttäuscht und entsetzt darüber, wie sich die Mannschaft präsentiert hat.“
Harte Worte, die allerdings ihre Berechtigung hatten. Denn Clarholz hatte in den ersten 45 Minuten tatsächlich enorme Probleme mit den aggressiven, agilen und spielfreudigen Gästen. Vredens Tore waren anhand der Überlegenheit nur logisch. Niklas Grubbe (16.) und Christian Cicek (39.) sorgten für klare Verhältnisse – dachten jedenfalls alle.
Doch im zweiten Durchgang verpassten es die Gäste, trotz klarster Möglichkeiten, das 0:3 nachzulegen. Und so befand sich diese Partie lange in einem Schwebezustand zwischen Entscheidung und Spannung – bis sie in Richtung Dramatik kippte.
Den Anfang machte Marc Rustige in der 70. Minute, in dem er mit einem starken Schuss zum 1:2 traf. Vier Minuten später der Ausgleich: Einen guten Angriff über Michael Topp und Ugur Gözsüz vollendete Timo Biegel. Jetzt war richtig Feuer drin, jetzt wollte Clarholz mehr. Und Clarholz bekam mehr. In der 85. Minute erzielte Andreas Dreichel auch noch das 3:2 – irre!


Münstersche Zeitung

Vreden erlebt die Grausamkeit des Fußballs
So grausam kann Fußball sein: Die SpVgg Vreden lag im Gastspiel bei Victoria Clarholz bereits mit 2:0 vorn und erspielte sich zuhauf klare Torchancen, um sich noch deutlicher abzusetzen.

Das passierte aber nicht – Clarholz drehte die Partie mit drei Treffern in den letzten 20 Minuten und behielt mit einem 3:2-Sieg die Punkte daheim.
Die Auswahl von Trainer Marcus Feldkamp nahm vom Anpfiff an die Zügel in die Hand, beherrschte den Gegner und verzeichnete gefährliche Abschlüsse. In der zweiten Minute stand Christian Cicek allein vorm Victoria-Keeper, schoss aber übers Tor. Ähnlich ging es weiter. Nils Temme ließ zwei Gelegenheiten in der sechsten Minute aus, ehe Clarholz in der 15. Minute seine erste Chance verbuchte.
Kurz darauf gingen die Gäste in Führung: Carlo Korthals bediente Niklas Grubbe, der erzielte das 1:0 (17.). Die Vredener gaben sich damit nicht zufrieden, drückten auf das zweite Tor. Sebastian Hahn (20.) verpasste dieses mit einem Flugkopfball, ehe Cicek in Minute 39 nachlegte. Temmes Schuss hielt der Clarholzer Keeper noch, im Nachschuss versenkte Cicek.
Damit ging es in die Pause, und auch im zweiten Durchgang boten sich Vreden gute Chancen zur Vorentscheidung. Nils Temme traf die Unterkante der Latte (49.), Hahns Kopfball wurde pariert (55.). In Minute 56 vergaben dann in einer Szene Cicek, Temme, Grubbe und Korthals, immer war ein gegnerisches Bein dazwischen. Grubbe zwang den Schlussmann noch zu einer Glanztat (60.), Cicek verfehlte kurz darauf das leere Tor.
Die Heimelf gab sich zu keiner Zeit auf und blies zur Aufholjagd: Marc Rustige erzielte den Anschluss (71.), Timo Biegel den Ausgleich (75.). Die Vredener rannten jetzt wütend an, wollten die Führung zurück. Doch stattdessen machte Andreas Dreichel die Victoria in der 86. Minute zum Sieger.
„So was habe ich in der Form noch nicht erlebt“, sagte Feldkamp nach der Partie. „Wir mussten einfach das dritte, vierte oder fünfte Tor nachlegen. Mich stört, dass die Jungs das Spiel nach dem 1:2 so schnell hergegeben haben.“

Vreden erlebt die Grausamkeit des Fußballs

VREDEN So grausam kann Fußball sein: Die SpVgg Vreden lag im Gastspiel bei Victoria Clarholz bereits mit 2:0 vorn und erspielte sich zuhauf klare Torchancen, um sich noch deutlicher abzusetzen.

Ahaus - Münstersche Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
http://www.muensterschezeitung.de/lokalsport/ahaus/48683-Ahaus~/Fussball-Westfalenliga-Vreden-erlebt-die-Grausamkeit-des-Fussballs;art979,2495780#plx534576808
Vreden erlebt die Grausamkeit des Fußballs

VREDEN So grausam kann Fußball sein: Die SpVgg Vreden lag im Gastspiel bei Victoria Clarholz bereits mit 2:0 vorn und erspielte sich zuhauf klare Torchancen, um sich noch deutlicher abzusetzen.

Ahaus - Münstersche Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
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Freitag, 26. September 2014

Stadionblatt Nr. 4

Achtelfinale Kreispokal: DJK Bokel - Victoria 3:2 (0:1)

TSV: Wieneke - Strathoff, Dirksen, Deitert (66.Dundar), Schramm - Nienaber, Fischer, Knezevic, Jashari - Güney (46. Reick), Hankemeier (46. Biegel)

Tore: 0:1.Nienaber (16.), 1:1.Kaiser (54.), 2:1.Prill (59.), 3:1.Prill (82.), 3:2.Reick (89.)

Westfalenblatt
Aufstiegs-Trainer gefeuert

DJK Bokel trennt sich von Giovanni Taverna und sorgt für eine Pokal-Sensation

Turbulenzen in der Fußball-Provinz: Vorgestern feuert der Dorfklub DJK Bokel überraschend seinen Spielertrainer Giovanni Taverna (41) und gestern schmeisst das Kreisliga A-Schlusslicht Westfalenligist Victoria Clarholz mit 3:2 (0:1) aus dem Kreispokal. Knaller im Kanalstadion – die erste Sensation in dem diesjährigen Wettbewerb!
Weitere Überraschung: Der nach einer Mannschafts-Meuterei entlassene Taverna (DJK-Vorsitzender Olaf Hünemeier: »Uns blieb leider nichts anderes übrig«) erscheint trotz seiner Beurlaubung zum Pokalspiel. Natürlich nur als Zuschauer. »Meine Handschrift ist noch erkennbar«, sieht sich der Excoach, der die Schwarz-Gelben vor zwei Jahren in die A-Liga führte, am Einzug ins Viertelfinale nicht ganz unbeteiligt.
Der Riesensieg indes geht in erster Linie auf das Konto von Tavernas vorläufigem Nachfolger Tobias Brockschnieder: Als der bisherige Cotrainer nach der Pause Nils Krämer in den Angriff beordert, fällt bald darauf das 1:1 (54.), nachdem Andreas Doppmeier die Clarholzer in Führung gebracht hat (17.). Mit zwei Treffern (59./82.) besiegelt dann Georg Prill die nicht unverdiente Blamage der drei Klassen höher kickenden Gäste. Victorias Anschlusstor durch Carsten Reick (88.) fällt zu spät. Bokel hätte schon kurz vor dem Seitenwechsel ausgleichen können: Markus Brunsing verballert einen Elfmeter!
»Die Mannschaft hat ein deutliches Zeichen gesetzt«, freut sich Tobias Brockschnieder über den wohl größten Pokaltriumph in der DJK-Vereinsgeschichte. Und Clarholz ist vermutlich zum Verhängnis geworden, auf mindestens sechs Stammkräfte zu verzichten.
 

Neue Westfälische
Sensation durch DJK Bokel

Fussball: 3:2-Sieg über Clarholz im Kreispokal

Die DJK Bokel, siegloses Schlusslicht der Fußball-Kreisliga A, schaffte gestern Abend eine echte Sensation: Das Team von Trainer Giovanni Taverna bezwang den Westfalenligisten Victoria Clarholz im Achtelfinale des Kreispokalwettbewerbs verdient mit 3:2. "Der Sieg für Bokel geht in Ordnung. Wir wollten eine Runde weiter kommen, aber die DJK hat uns niedergerungen", sagte TSV-Pressesprecher Marc Borgmann.

Der Favorit ging zwar durch Stefan Nienaber in der 16. Minute in Führung, doch die Platzherren kämpften sich in die Partie zurück. Innerhalb von nur fünf Minuten drehte die bärenstark kämpfende DJK Bokel durch Treffer von Nils Kaiser (54.) und Georg Prill (59.) die Partie zu ihren Gunsten. Acht Minuten vor Ende erhöhte erneut Prill auf 3:1, ehe Carsten Reick in der 89. Minute für Clarholz verkürzte.


Die Glocke
Bokel schmeißt Clarholz aus Pokal
Die DJK Bokel, Tabellenletzter in der Fußball-Kreisliga A, sorgte im Achtelfinale des Kreispokals gestern Abend für eine Riesen-Überraschung. Nach leidenschaftlichem Kampf wurde der Westfalenligist Victoria Clarholz mit 3:2 (0:1) besiegt. Die Gäste aus Clarholz hatten nur drei Spieler aus der Anfangsformation des letzten Meisterschaftsspiels aufgeboten. Als Stefan Nienaber schon nach 16 Minuten den Führungstreffer für den TSV erzielte, schien alles seinen gewohnten Gang zu gehen.
Doch die Gäste, bei denen Co-Trainer Tobias Feldmann den abwesenden Trainer Frank Scharpenberg vertrat, schalteten daraufhin mindestens zwei Gänge herunter. Kurz vor der Halbzeitpause verschoss die Heimelf einen Strafstoß. Bokel wurde nach Wiederanpfiff immer stärker und drehte durch Treffer von Nils Kaiser (54.) und Georg Prill (59.) die Partie. Der eingewechselte Clarholzer Timo Biegel vergab zweimal die Chance zum 2:2.
Stattdessen erzielte erneut Georg Prill mit seinem umjubelten zweiten Treffer das 3:1 für die DJK (82.). Carsten Reick verkürzte für den TSV (89.), doch kurz danach war die Pokalsensation perfekt.

Sonntag, 21. September 2014

6.Spieltag: TuS Hiltrup - Victoria 5:2 (3:0)

TSV: Pohlmann - Topp (76. Nienaber), Dirksen, Gözsüz, Strathoff - Rustige (54. Hankemeier), Fischer (69. Jashari), Knezevic, Biegel - Wellmeyer, Dreichel

Tore: 1:0.Castro (36.), 2:0.Fromme (38.), 3:0.Maddente (41.), 4:0.Wellermann (61.), 4:1.Dreichel (69.), 4:2.Wellmeyer (79.), 5:2.Fromme (87.)
Gözsüz schießt FE an den Pfosten (80.)

Westfalenblatt
Echte Aufholjagd scheitert am Pfosten
Nach 0:3 noch 3:3 – diese Kunststück ist Victoria Clarholz in der vergangenen Saison gegen den TuS Hiltrup gelungen. Kurzzeitig liegt gestern beim erneuten Aufeinandertreffen der beiden Fußball-Westfalenligisten eine ähnliche Zirkusnummer im Bereich des Machbaren. Am Ende muss die Elf von Frank Scharpenberg jedoch klein bei und die Auswärtspartie des sechsten Spieltages mit 2:5 (0:3) verloren geben. Kurios: Wie schon damals liegt Clarholz schnell hinten – diesmal gar nach etwas mehr als einer Stunde mit 0:4 (62.), das der eine Minute zuvor eingewechselte Robin Wellermann erzielt. »Im Grunde genommen waren wir chancenlos, das muss man neidlos anerkennen. Hiltrup ist eine starke Mannschaft, die weit oben anzusiedeln ist«, sagt TSV-Sprecher Marc Borgmann. Weil Andreas Dreichel aber eine Flanke von Martin Wellmeyer einköpft (70.) und »Welle« selbst das 2:4 (79.) erzielt, haben die Gäste durch einen an Timo Biegel verursachten Foulelfmeter, den TuS richtig nervös werden zu lassen. Ugur Gözsüz trifft vom Punkt jedoch nur den Pfosten (82.) – Pech! Borgmann: »Es hätte eventuell eine interessante Wende genommen, aber das ist hypothetisch.« Clarholz ist nun mit sechs Punkten (6:10 Tore) Tabellenzwölfter.

Die Glocke
Binnen fünf Minuten gerät Clarholz auf Verliererstraße
Ein böses Erwachen erlebte der TSV Victoria Clarholz am 6. Spieltag in der Fußball-Westfalenliga. Das Team von Frank Scharpenberg kassierte beim TuS Hiltrup eine happige 2:5-Schlappe.
„Unter dem Strich eine verdiente Niederlage, wenngleich wir nah dran waren, nach einem 0:4-Rückstand vielleicht sogar noch zum Ausgleich zukommen. Das wäre aber unverdient gewesen“, erklärte TSV-Pressesprecher Marc Borgmann mit Blick auf die 93 Minuten.
Dass der Gastgeber im Offensivbereich über Qualität verfügt, war dem TSV schon im Vorfeld bekannt. Gut eine halbe Stunde lang verlief die Partie ausgeglichen. Dann reichten dem TuS Hiltrup („Die spielen um den Titel mit“, Borgmann) zwischen der 36. und 41. Minute fünf Minuten, um mit drei Treffern eine Vorentscheidung herbeizuführen. Mit dem vierten Gegentor in der 62. Minute schien Clarholz endgültig geschlagen.
„Die Mannschaft hat aber Moral gezeigt“, erkannte Borgmann und konnte durch Dreichel in der 70 Minute auf 1:4 verkürzen. Als Wellmeyer neun Minuten später auf 2:4 abschwächte, witterte der TSV seine Chance. Und die bekam er auch in der 82. Minute mit einem Elfmeter. Innenverteidiger Gözsüz schoss den Ball allerdings an den Pfosten des Hiltruper Tores.
„Zu dem Zeitpunkt wären wir wieder dran gewesen“, bilanzierte Marc Borgmann. Auf der anderen Seite machte der Gastgeber – wachgerüttelt durch die Clarholzer Angriffsbemühungen – seinerseits mit dem fünften Treffer in der 88. Minute alles klar. „Das wirft uns nicht um, wir müssen jetzt nur sehen, dass wir gegen Vreden und Heiden punkten“, unterstrich Borgmann.


Neue Westfälische
0:4-Rückstand fast wettgemacht

Fussball: Westfalenligist Victoria Clarholz 2:5

0:4 zurückgelegen und dennoch nicht chancenlos - Victoria Clarholz lieferte beim TuS Hiltrup eine außergewöhnliche Vorstellung ab. Nach dem 2:5 ist die Victoria auf den 12. Tabellenrang in der Fußball-Westfalenliga zurückgefallen.

Nach 30 ausgeglichen gestalteten Minuten kassierte die Elf von Trainer Frank Scharpenberg in 180 Sekunden gleich drei Gegentore. "Nach dem 0:1 gingen die Köpfe runter, und in die Schockstarre nach dem 0:2 fiel auch noch das 0:3", kommentierte Scharpenberg die drei Aussetzer der Victoria-Defensive. Selbst nach dem 0:4 (61.) gaben die Gäste nicht auf und kamen durch Andreas Dreichel (69.) und Martin Wellmeyer (79.) auf 2:4 heran. Dreichel (82.) vergab allein vor dem Hiltruper Tor die nächste Chance, und Ugur Gözsüz (85.) schoss einen an Timo Biegel verwirkten Strafstoß an den Pfosten. Statt des möglichen 4:4 fiel nach einem Hiltruper Konter noch der Treffer zum 5:2-Endstand.


Münstersche Zeitung 
Hiltrup auch gegen Clarholz nicht zu stoppen
Eine Machtdemonstration die fast noch ins wanken geriet lieferte der TuS Hiltrup am Sonntag gegen Victoria Clarholz. Mit dem 5:2 (3:0)-Erfolg konnte der TuS schließlich den dritten Erfolg in Serie feiern und steht somit auf Platz drei des Westfalenliga-Tableaus.


Doch vor dem deutlichen Sieg lag für die Elf vom Osttor ein hartes Stück Arbeit. Nach drei Minuten versäumte es Michael Fromme die frühe Führung zu erzielen. In der Folge geriet Hiltrup beinahe ins Hintertreffen. Glück für den TuS, dass nach einer Ecke gleich drei Clarholzer im Fünf-Meter-Raum scheiterten. „Wir wussten, dass Clarholz bei den Standards sehr stark ist“, sagte Trainer Martin Kastner. In der Tat kam sonst wenig von der Victoria. Hiltrup kontrollierte das Spiel, drängte die Gäste hinten rein. Doch Clarholz hielt lange dagegen.
38 Minuten dauerte es, bis die Offensivbemühungen des TuS Früchte trugen. Fromme schaffte sich an der rechten Strafraumgrenze Platz und legte Diogo Castro das 1:0 auf den Fuß. Bis zur Halbzeit war der Widerstand der Gäste daraufhin gebrochen. Fromme (40.) und Guglielmo Maddente (43.) erhöhten kurz vor der Pause auf 3:0.
Eine schwache Hiltruper Phase nach der Pause beendete Robin Wellermann eindrucksvoll. Keine 60 Sekunden nach seiner Einwechslung machte der Stürmer das 4:0 (60.). Dann ließ die Konzentration nach. Andreas Dreichel (68.) und Martin Wellmeyer (78.) konnten beinahe ungehindert auf 4:2 verkürzen. „Die Gegentore waren definitiv zu verteidigen“, so Kastner. Und beinahe wäre es noch einmal eng geworden, als der Clarholzer Ugur Gözsüz vom Elfmeterpunkt vergab (80.). Stattdessen machte Fromme wenig später alles klar (88.). „Als es brenzlig wurde haben wir die Schlagzahl wieder erhöht, diese individuelle Klasse haben wir“, freute sich Kastner.