Montag, 22. Dezember 2014

Winterfahrplan

Hallenturniere
27.12.14: internes Hallenturnier in Clarholz
03./04.01.15: Hohenfelder-Cup in Wiedenbrück
10./11.01.15 und 24./25.01.15: Warsteiner-Masters 
17.01.15: Dachser-Cup in Dissen


Trainingsauftakt
31.01.2015, 14:00

Montag, 8. Dezember 2014

16.Spieltag: 1.FC Gievenbeck - Victoria 0:0

TSV: Pohlmann - Kretschmer (63. Topp), von Domaros (63. Jashari), Gözsüz, Strathoff - Biegel, Dundar (78. Hankemeier), Deitert, Dreichel - Wellmeyer, Rustige

Rote Karte: Keil (67.)

Westfalenblatt
Emotionales Ende eines stolzen Jahres
Victoria Clarholz geht mit 0:0 in die Winterpause
Fünf Gelbe Karten für Clarholz – einmal Gelb, einmal Rot (68.) und ein kurz vor dem Abpfiff aus dem Innenraum verwiesener Trainer Benjamin Heeke (90.) bei Gievenbeck. Das ist die Bilanz des 0:0, mit dem sich der 1. FCG aus dem Münsterland und die heimische Victoria am 16.Spieltag in der Fußball-Westfalenliga getrennt haben. Es ist ein emotionaler Abschluss des Kalenderjahres 2014, dass die Elf von Frank Scharpenberg als Rangsiebter (22 Punkte, 26:28 Tore) mit fünf Zählern Vorsprung auf die Abstiegszone beendet. »Rechnet man noch die starke Rückrunde der vergangenen Saison dazu, in der wir sieben Siege geholt haben, dann hat Victoria Clarholz ein echt ordentliches Jahr hingelegt«, findet Klubsprecher Marc Borgmann. In Gievenbeck fehlt der jüngst Vater gewordene Lars Remmert, dafür bietet »Scharpi« ein offensives 4-4-2 mit Wellmeyer und Dreichel in vorderster Front auf. Chancen hat zunächst aber nur der Gastgeber: Der stark haltende Julian Pohlmann verhindert zweimal Schlimmeres (21./37.). Als der Clarholzer Schlussmann von Christian Keil mit hohem Bein angegangen wird, zückt der Schiedsrichter glatt Rot (68.). In Überzahl sind die Gäste besser im Spiel. Andreas Dreichel hat die größte Gelegenheit, setzt einen Kopfball rechts am Pfosten vorbei (81.). Danach scheitern Timo Biegel (83.) und erneut Dreichel (87.).

Neue Westfälische
Sieg verpasst, aber Konkurrent bleibt auf Distanz

Fussball: Westfalenligist Clarholz in Gievenbeck 0:0

180 Minuten Victoria Clarholz kontra 1. FC Gievenbeck - aber kein Tor. Wie im Hinspiel trennte sich die Mannschaft von Trainer Frank Scharpenberg auch zum Auftakt der Rückrunde in der Fußball-Westfalenliga am Samstag mit 0:0 vom Drittletzten. Positiv an diesem Ergebnis: Der Vorsprung von vier Punkten auf die Abstiegszone wurde gewahrt.

Für Victoria Clarholz ist diese Punkteteilung zwar kein perfekter Abschluss des Saisonteils 2014, doch mit 22 Punkten nach 16 Partien dürfen die Spieler und Trainer Frank Scharpenberg hoch zufrieden sein. Weil die Gäste 25 Minuten lang wegen einer Roten Karte für einen Gievenbecker Spieler in Überzahl agierten, haderte Scharpenberg aber mit einer verpassten Siegchance. Das galt umso mehr, weil die Angreifer der Victoria in dieser Phase auch auch gute Möglichkeiten herausspielten, um das entscheidende Tor zu erzielen. Andreas Dreichel verpasste es mit einem Kopfball nur um Zentimeter (72.), Marc Rustige schoss nach Vorarbeit von Cendrin Jashari ebenso knapp vorbei (79.), und die letzte Chance durch Michael Topp im Anschluss an einen Freistoß (83.) brachte auch nicht den möglichen "Dreier".

Scharpenberg gab indes zu, dass die Gastgeber in der ersten Halbzeit das bessere Team gestellt und ebenfalls dreimal kurz davor gestanden hatten, das 1:0 zu erzielen. "Unterm Strich war das ein gerechtes Remis", fasste der Clarholzer Coach die Partie zusammen.

 

Die Glocke
Borgmann: „Wir sind dabei, uns in der Liga zu etablieren“
Mit einer Nullnummer hat Fußball-Westfalenligist TSV Victoria Clarholz am Samstag beim FC Gievenbeck das Fußballjahr 2014 beschlossen. Grund zur Zufriedenheit besteht bei den Verantwortlichen im Holzhofstadion in der Rückschau auf ein turbulentes Jahr dennoch reichlich.
„Mit aktuell 22 Punkten sind wir im dritten Jahr Westfalenliga dabei uns zu etablieren, wobei wir uns auf diesem Polster natürlich nicht ausruhen dürfen“, zog TSV-Pressesprecher Marc Borgmann nach der Gievenbeck-Partie Bilanz. Zu Beginn der Rückserie der vergangenen Spielzeit schon so gut wie abgestiegen, lieferte das Team von Trainer Frank Scharpenberg einen respektheischenden Kraftakt ab, der im Klassenerhalt mündete. Diese Erfolgsserie konnten die umtriebigen Macher im Holzhofstadion mit einer abermals geschickten Personalpolitik in dieser Spielzeit fortschreiben. Unter der sportlichen Federführung von ex-Profi Frank Scharpenberg hat sich das TSV-Team weitere Ligatauglichkeit zugelegt und weist mit sechs Siegen, vier Unentschieden und sechs Niederlagen eine ausgeglichene Bilanz auf.
In einer chancenarmen Partie kam weder Gastgeber Gievenbeck noch Victoria Clarholz für einen Sieg in Frage. „Gievenbeck hatte in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel und auch die eine oder andere Chance“, berichtete Marc Borgmann. Dieses änderte sich aber im zweiten Durchgang. Jetzt übernahm Clarholz die Spielinitiative und verbuchte durch Dreichel und Biegel zwei vielversprechende Einschussmöglichkeiten. „Wir können auf jeden Fall gut mit dem Teilerfolg leben, weil wir Gievenbeck auf Distanz gehalten haben“, unterstrich Marc Borgmann.
 

Westfälische Nachrichten 
Mit Ladehemmung in den Abstiegskampf
Im Angriff ist der Wurm: Beim 0:0 gegen Clarholz vergab der 1. FC Gievenbeck wieder einmal viele gute Chancen.

Der 1. FC Gievenbeck steckt nach dem torlosen Remis gegen Victoria Clarholz weiter in der Ergebniskrise. Die Elf von Trainer Benjamin Heeke erarbeitete sich am Nikolaustag Torchancen in Hülle und Fülle, doch der harmloseste Angriff der Liga wurde erneut seinem Ruf gerecht und verhinderte die Belohnung für eine starke Leistung. Am Ende mussten die in Unterzahl geratenen Münsteraner sogar noch froh sein über den einen Punkt.
Es war Christian Keil, der dem berauschenden Gievenbecker Powerplay ein Ende setzte. In der 68. Minute krachte Gievenbecks Kapitän mit dem Bein voran in den Gäste-Torwart Julian Pohlmann und sah die Rote Karte. Eine vertretbare, wenn auch harte Entscheidung, nicht nur weil Keil versuchte den Ball zu spielen, sondern auch, weil der Schiedsrichter Ugur Gözsüz‘ Notbremse in der ersten Hälfte gegen Töller nur mit Gelb geahndet hatte (44.).
Bevor Clarholz einen Mann mehr auf dem Feld hatte, spielte nur Gievenbeck. Allein im ersten Abschnitt kam der Gastgeber zu elf Großchancen, während die glänzend aufgelegte Viererkette um den fehlerlosen Kay Bastian Göttsch keine einzige Möglichkeit zuließ. Am großzügigsten wucherte Tristan Niemann, der für Clemens Donner in die Stoßstürmerposition rückte, mit Chancen. Ob aus der Distanz (7.) oder aus sieben Metern (14.), ob mit dem Kopf (22.) oder dem Fuß (28.) – Niemann fehlte die Präzision in seinen Abschlüssen. Seine Nebenmänner machten es allerdings auch nicht besser. Der neu in die Startelf rotierte Alan Be­zhaev scheiterte mit einem Lupfer (17.). Wenig später zielte der defensive Part der Gievenbecker Doppel-Sechs hauchzart am langen Pfosten vorbei (38.). Als dann auch noch der sonst starke Töller allein auf dem Weg zum Tor vertändelte (35.), verlor Heeke zum Leidwesen der Werbebande die Contenance. „Das ist doch nicht zu fassen“, entfuhr es dem Gievenbecker Trainer, für den die Partie „symptomatisch für die gesamte Saison“ war.
Spätestens nachdem Niemann die letzte FCG-Chance im Eins-gegen-Eins mit Torhüter Pohlmann (58.) vergeben hatte, war klar, dass sich die Partie zur Dublette des ebenfalls torlosen Hinspiels entwickeln würde. „Ich bin hinten fast wahnsinnig geworden bei dem, was vorne vergeben wurde“, sagte Keeper Nico Eschhaus. Victorias Andreas Dreichel hatte per Kopf die große Chance, den Spielverlauf komplett ad absurdum zu führen (81.).

Montag, 1. Dezember 2014

15.Spieltag: Delbrücker SC - Victoria 0:3 (0:0)

TSV: Pohlmann - Strathoff, von Domaros, Gözsüz, Reuter - Dundar, Wellmeyer - Biegel, Dreichel (83. Güney), Remmert (81. Fischer), Rustige (72. Jashari)

Tore: 0:1.Biegel (52.), 0:2.Dreichel (54.), 0:3.Dreichel (70.)

Westfalenblatt Gütersloh
Plötzlich Siebter nach 3:0-Sieg im B  64-Derby

Victoria Clarholz stürzt den Delbrücker SC in die Krise

Drei Wochen und nur zwei Spieltage ist es her, dass die Fußballer von Victoria Clarholz als Drittletzter auf Platz 14 der Westfalenliga-Tabelle in der Abstiegszone zuhause gewesen sind. Seit gestern ist das Team von Frank Scharpenberg um einen prestigeträchtigen Auswärtssieg reicher und nach dem 3:0 (0:0) beim Delbrücker SC plötzlich sogar schon Tabellensiebter.
Durch den Erfolg im B   64-Derby »um die Ecke« haben die Clarholzer mit 21 Punkten und 26:28 Toren vier Zähler Abstand zwischen sich und die gefährliche Zone gebracht. Dafür benötigt der Holzhof-Klub beim Wiedersehen mit Ex-Trainer Carsten Droll und zwischen einigen »Ehemaligen« beiderseitig aber einen langen Atem und auch etwas Glück.
Als der Ex-Clarholzer Eugen Dreichel allein auf Gästecoach Pohlmann zusteuert und fällt, bleibt der Pfiff aus. Während Clarholz' Pressesprecher Marc Borgmann (»Fifty-fifty, man kann, aber muss ihn nicht geben«) sich nicht festlegt, steht für Droll fest: »Das war ein klarer Elfer.« Der Schiri gibt ihn nicht und dann schlägt die Scharpenberg-Elf vor 180 Zuschauern per Doppelschlag zu: Timo Biegel erobert sich den Ball an der Mittellinie und schließt ein furioses Solo mit dem 1:0 (48.) ab. Nur eine Minute später sorgt Andreas Dreichel nach Hackenvorlage von Lars Remmert für das 2:0 (49.). Mit dem Abstauber zum 3:0 (70.) krönt der Ex-Delbrücker Dreichel eine starke Vorstellung.


Neue Westfälische Gütersloh
Den Gegner zu Boden geschickt

Fussball: Westfalenligist Victoria Clarholz siegt beim Delbrücker SC mit 3:0

Der TSV Victoria Clarholz hat zum Abschluss der Vorrunde in der Fußball-Westfalenliga ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Mit einem 3:0-Sieg beim Delbrücker SC ist die Mannschaft von Trainer Frank Scharpenberg gleich um vier Plätze auf den siebten Rang vorgeprescht.

"Heute bin ich richtig zufrieden mit der Leistung der Mannschaft", kommentierte Scharpenberg den Auftritt seiner Elf. Das galt auch schon für de 1. Halbzeit, in der die Gäste das Spiel lediglich kontrollierten und trotz zweier eigener vager Möglichkeiten torlos blieben. Auf der anderen Seite ließ die Victoria aber auch nur eine Chance durch Delbrücks Angreifer Eugen Dreichel zu.

Mit dem Treffer zum 0:1 durch Timo Biegel, der seinem Gegenspieler den Ball erst clever abluchste und dann ebenso abgeklärt abschloss (51.), passte auch die Chancenverwertung. Zum 0:2 traf der Clarholzer Dreichel nur zwei Minuten später. Andreas, prima von Lars Remmert eingesetzt, stürzte die Gastgeber mit diesem Doppelschlag von einer Verlegenheit in die andere. Die Gäste hatten gegen einen fortan erschreckend desolat auftretenden Delbrücker SC leichtes Spiel. Nach Andreas Dreichels Treffer zum 0:3 (70.) vergaben Timo Biegel (2), Martin Wellmeyer, und Dreichel weitere Großchancen, um den Gegner noch mehr zu demütigen. In der Schlussphase durften mit Dennis Fischer und Engin Günej sogar noch zwei A-Junioren Spielpraxis sammeln.

 

Die Glocke
Victoria siegt und bleibt bescheiden
So schnell kann es gehen. Noch vor zwei Spieltagen waren Druck und Abstiegsangst riesengroß. Jetzt, zwei Siege später, ist Victoria Clarholz schon Siebter in der Fußball-Westfalenliga. Bei aller Freude über den überraschend souveränen 3:0-Erfolg des Teams von Frank Scharpenberg beim SC Delbrück gab es am späten Sonntagnachmittag nur ein Motto: die Momentaufnahme genießen, aber bitte, bitte nicht abheben.
Victoria-Sprecher Marc Borgmann wollte so auch gar nicht auf die aktuelle Tabellensituation gar nicht eingehen: „Wir freuen uns, dass wir da stehen, wo wir stehen. Aber jetzt fahren wir nächste Woche nach Gievenbeck und versuchen, auch dort zu punkten.“ Clarholz bleibt also bescheiden, ist in Sachen Klassenerhalt aber dennoch auf einem guten Weg.
Diesen klaren Erfolg bei einem der direkten Konkurrenten, dazu auch noch trainiert vom ehemaligen Victoria-Trainer Carsten Droll, verdienten sich die Gäste hauptsächlich durch einen richtig starken Auftritt im zweiten Durchgang. „Die erste Halbzeit war noch ausgeglichen, aber die zweite ging ganz klar an Clarholz“, bilanzierte Borgmann.
Zwar hatte die Victoria bereits vor der Pause die eine oder andere gute Szene, effektiv wurde es aber erst nach dem Seitenwechsel. Ein wenig Glück war zuvor auch dabei. Denn in Minute 25 bremste Torhüter Julian Pohlmann Delbrücks Eugen Dreichel im Strafraum aus. Hätte Elfmeter geben können, gab es aber nicht.
Und so folgte in der zweiten Hälfte die Offensiv-Show von Victoria Clarholz. Die Hauptdarsteller: Timo Biegel, der kurz nach Wiederanpfiff, zur Führung traf, und Andreas Dreichel. Der Bruder des oben genannten Eugen sorgte mit seinen beiden Toren in der 49. und 72. Minute endgültig für klare Verhältnisse.
 

Westfalenblatt Paderborn
Droll leidet weiter: sieben Spiele sieglos

Westfalenliga: Siegel leitet Delbrücker 0:3-Niederlage ein

Jetzt sind es nur noch sechs Tore, die den Delbrücker SC von einem Abstiegsplatz in der Westfalenliga trennen. Das gestrige 0:3 (0:0) gegen Victoria Clarholz war bereits das siebte sieglose Spiel des DSC in Folge.

Den Willen kann man den Delbrückern nicht absprechen, doch viel läuft bei der so gut in die Saison gestarteten Mannschaft von Trainer Carsten Droll nicht zusammen. Das Team hat kein Selbstvertrauen, macht in der Defensive unglaubliche Fehler, hat in der Offensive kaum Ideen und das nötige Quäntchen Glück hat die Elf auch nicht.
So wie in Minute 25. Da steuerte Eugen Dreichel allein auf das Clarholzer Tor zu, umspielte noch Victorias Schlussmann und fiel. Der Schiedsrichter sah eine Schwalbe und zeigte Dreichel die Gelbe Karte, Droll beurteilte diese Schlüsselszene völlig anders: »Das war ein klarer Elfmeter.« Droll nannte den Clarholzer Schlussmann als Kronzeugen (»Er hat den Kontakt zugegeben«) und fügte noch hinzu: »Heute war mir klar, dass der, der das erste Tor schießt, auch als Sieger vom Platz geht.«
Mit dieser Einschätzung lag Droll auf jeden Fall richtig. Die Gäste trafen zwar erst in Durchgang zwei, dann aber innerhalb von 60 Sekunden doppelt – und dabei tatkräftig unterstützt von den Hausherren. Beim 0:1 (52.) durch Timo Biegel verlor Rechtsverteidiger Ole Siegel den Ball an Biegel und leitete damit die Niederlage ein. Biegel traf auch noch ins Torwarteck und deshalb sah hier auch Thomas Bauer nicht gut aus. Delbrücks Nummer 1 bereitete mit einem Abschlag genau in den Fuß von Lars Remmert das 0:2 (53.) vor. Remmert leitete den Ball sofort mit der Hacke auf Andreas Dreichel weiter und der entschied die Partie. »Für diese Niederlage trage ich die Verantwortung. Das ist mein Ding, damit hat der Trainer nichts zu tun«, klagte sich DSC-Kapitän Siegel nach der Partie selbst an und versuchte damit, seinen Coach aus der Schusslinie zu nehmen. Das fand Droll »ganz nett«, sagte aber auch: »Darüber immer wieder zu reden, hilft uns nicht weiter. Diese Böcke müssen wir endlich abstellen.«
Den Schlusspunkt setzte Andreas Dreichel mit dem 3:0 (70.), damit krönte der Ex-Delbrücker und Bruder von Eugen seine gute Vorstellung.
Droll versuchte im zweiten Abschnitt alles, löste die Viererkette auf und brachte mit Manuel Eckel auch seinen Top-Torjäger. Doch das half nicht mehr. Auch Eckel, der zurzeit berufsbedingt nur sehr eingeschränkt trainieren kann und deshalb zunächst auf der Bank saß, konnte nach seiner Einwechslung das Spiel nicht mehr drehen.
Einmal muss der DSC in diesem Jahr noch antreten, am Sonntag kommt Schlusslicht Coesfeld. Droll sehnt aber schon die Pause herbei, hofft auf die Rückkehr seiner verletzten Spieler, eine gute Vorbereitung und verspricht: »Dann folgt ein Neustart.«
 

Neue Westfälische Paderborn
Delbrück ist im falschen Film

DELBRÜCKER SC: 0:3-Niederlage gegen Victoria Clarholz der nächste Tiefschlag

Und täglich grüßt das Murmeltier, heißt ein Film aus dem Jahr 1993, in dem der Schauspieler Bill Murray einen Tag immer wieder erlebt. Bezogen auf die bisherigen Westfalenligaspieltage steckt der Delbrücker SC seit Wochen in der gleichen Dramaturgie. Bemüht, eine Riesenchance wird vergeben und dann jubelt der Gegner. So wie nun beim 0:3 (0:0) zu Hause gegen Victoria Clarholz.

"Das ist Kopfsache, weil uns immer die gleichen Fehler passieren. Wir sprechen sie an, jeder ist einsichtig und es läuft wieder falsch", fand Delbrücks Trainer Carsten Droll klare Worte. Er hatte Torjäger Manuel Eckel auf der Bank gelassen und Nachwuchstürmer Patrick Kurzen aufgestellt. Der machte seine Sache gut. Die Situation ist deshalb schwer, weil dem Team mangelnder Einsatz nie vorzuwerfen ist. Genau da liegt das Problem. Mehr als Einsatz zeigt Delbrück derzeit nicht. Der DSC ging als Dreizehnter ins Spiel, die Gäste hatten als Zwölfter auch keine breite Brust. Sie waren aber mutiger, ballsicherer und offensiv konsequent. Bereits in den ersten 20 Minuten vergaben sie zwei Chancen. Auch der DSC hatte eine. Eugen Dreichel lief allein auf den Clarholzer Torwart zu und fiel. Schiedsrichter Kiala entschied auf Schwalbe und zog Gelb (29. Min.). Proteste gab es kaum. Nach der Pause vertendelte Ole Siegel den Ball, was Clarholz nutzte (52.). Dann schoss DSC-Torwart Thomas Bauer zu kurz ab und die Gäste erhöhten auf 0:2 (54.). Das 0:3 ist Nebensache (68.). "Ich nehme das Spiel auf meine Kappe", stand Siegel zu seinem Fehler, was Droll nichts nutzte. "Ole ist ein guter Kapitän, er übernimmt Verantwortung. Das ist charakterlich super, hilft aber nicht."

So leicht wie Bill Murray, wird der DSC nicht erwachen. "Mir wäre jetzt die Winterpause recht. Wir müssen durchatmen", sagt Droll.

Sonntag, 16. November 2014

14.Spieltag: Victoria - DJK Eintracht Coesfeld 5:2 (1:0)

TSV: Pohlmann - Topp (73. Fischer), von Domaros, Gözsüz, Dirksen - Dreichel, Strathoff, Deitert, Biegel (60. Remmert) - Wellmeyer (80. Hankemeier), Rustige

Tore: 1:0.Dreichel (21.), 2:0.Wellmeyer (49.), 2:1.Paul (50.), 3:1.Remmert (65.), 4:1.Remmert (75.), 4:2.Schölling (80./HE), 5:2.Dreichel (82.)

Westfalenblatt
Vier Jokertore bei rutschigem 5:2

Dreichel und Remmert treffen je zweimal

Über 30 Liter Regen pro Quadratmeter haben den Rasen im Holzhofstadion aufgeweicht. Die Westfalenliga-Fußballer von Victoria Clarholz weichen somit gestern im letzten Heimspiel des Jahres auf den Kunstrasen aus. Kein Problem! Gegen die DJK Coesfeld gelingt durch ein 5:2 (1:0) der Sprung vom Abstiegsplatz.

»Ich habe um kurz nach zwölf einen Anruf bekommen, dass wir nicht auf dem Hauptplatz spielen. Deshalb habe ich dann personell und konzeptionell umgebaut«, erläutert Victoria-Trainer Frank Scharpenberg, der seine Elf auf das eher ungewohnte sowie rutschige Terrain und den gegnerischen Tabellenvorletzten optimal einstellt. Die mit 14 Minuten Verzögerung angepfiffene Partie lässt eigentlich Kellerkampf pur erwarten, doch es entwickelt sich im Verlauf vor 105 Zuschauern eine packende Begegnung mit einigen Highlights: Angefangen beim pfeilschnellen Andreas Dreichel, der erneut einen Doppelpack schnürt. Per Flachschuss erzielt er das 1:0 (21.), und mit einem sehenswerten Lupfer das 5:2 (82.). Dazwischen dominiert die Elf von Scharpenberg (»bis auf zwei kritische Phasen«) die Partie ausnahmslos.
Es ist der Tag der blitzschnellen Jokertore: Noch in derselben Minute, als Martin Wellmeyer für Victoria nach einem schnell ausgeführten Einwurf auf 2:0 erhöht (49.), wechselt Gästetrainer Erdal Dasdan seinen Stürmer Dennis Paul ein. Der erzielt mit seiner ersten Ballberührung das 1:2 (50.). Doch auch Scharpenberg hat ein glückliches Händchen: Er bringt Lars Remmert (61.). Der gelernte Bäcker zeigt, dass er nicht nur beruflich früh auf den Beinen ist und markiert vier Minuten später das 3:1 (65.). Damit nicht genug: Beim 4:1 (75.) vollendet Remmert per Hacke, das schönste Tor. Der ebenfalls eingewechselte Aaron Schölling trifft per Elfmeter (Handspiel von Strathoff) noch zum 4:2 (80.), doch die teils künstlerisch aufspielenden Clarholzer sind auf dem Kunstrasen nicht zu bremsen.
 

Neue Westfälische
Wichtiger Erfolg im Kampf um Klassenerhalt

Fussball: Westfalenligist Victoria Clarholz siegt 5:2

Mit dem höchsten Saisonsieg hat Fußball-Westfalenligist Victoria Clarholz einen Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt auf Distanz gehalten. Mit dem 5:2 gegen die DJK Coesfeld erreichten die Clarholzer indes nur ein Etappenziel im außergewöhnlich engen Rennen gegen den Abstieg. Der Rangvierzehnte FC Gievenbeck liegt mit 17 Punkten nur einen Zähler zurück, der Tabellensechste Viktoria Heiden hat lediglich zwei Punkte mehr auf dem Konto als die Victoria.

Diese Zahlen unterstreichen die Bedeutung des Erfolges gegen den Tabellenvorletzten. Doch nicht nur das klare Ergebnis freute Frank Scharpenberg. "Wir haben gut ins Spiel gefunden und sind lediglich nach dem Gegentor zum 1:2 für kurze Zeit aus dem Rhythmus gekommen", bescheinigte der Coach seinem Team auch eine spielerisch starke Leistung.

Alexander Deitert hatte das 1:0 durch Andreas Dreichel (21.) mit einem Ballgewinn im Mittelfeld und einem präzisen Pass in die Tiefe mustergültig vorbereitet. Ähnlich schön herausgespielt wurden auch die weiteren Tore zum Sieg. Beim 4:1 traf Lars Remmert (75.) nach Vorarbeit von Ugur Gözsüz gar per Hacke. Da verflog auch der Ärger über das Elfmetertor zum 4:2 nach einem angeblichem Handspiel von Marcel von Domaros.

 

Die Glocke
Mit Improvisation und Effizienz zum 5:2 im Kellerduell
Das nennt man wohl Improvisationsgeschick. Knapp zweieinhalb Stunden vor dem Westfalenliga-Kellerduell zwischen Clarholz und Eintracht Coesfeld erfuhr Frank Scharpenberg davon, dass das Spiel aufgrund der starken Regenfälle auf Kunstrasen stattfindet. Der Victoria-Trainer bastelte kurzerhand an seinem Plan, stellte sein Team um und führte den TSV so zu einem eminent wichtigen 5:2-Erfolg.
Scharpenberg hatte seiner Mannschaft für dieses letzte Heimspiel des Jahres tatsächlich das richtige Konzept mit auf den Weg gegeben. Auf dem glitschigen und schnellen Kunstrasen sollten die Hausherren das defensive Coesfelder Mittelfeld überbrücken, um dann unmittelbar am oder im Strafraum für Gefahr zu sorgen. Aber damit, dass dieser Plan so gut aufgehen sollte, hatte wohl auch der Victoria-Trainer nicht gerechnet. 5:2 gegen den Vorletzten der Tabelle – ein Meilenstein im Abstiegskampf.
Gegen die keinesfalls schlechte Eintracht bewies Clarholz jedoch auch, dass das Team mit Druck umzugehen weiß. 18 Zähler hat der TSV nun. Das ist eine ordentliche Bilanz, mehr aber auch nicht. „Wir sind gut beraten, vor der Winterpause noch den einen oder anderen Punkt zu holen“, sagte Scharpenberg und verwies auf die enge Situation in der Gefahrenzone der Westfalenliga.
Es war gestern vor allem die beeindruckende Effizienz, die vor knapp 100 Zuschauern den Unterschied ausmachte. Zweimal der einmal mehr ganz starke Andreas Dreichel (21./82.), ein Tor von Kapitän Martin Wellmeyer (49.), dazu zwei Treffer des eingewechselten Lars Remmert (65./75.) – immer wenn sich die Victoria dem Strafraum näherte, brannte es dort lichterloh.
Frank Scharpenberg sprach später von „zwei kritischen Phasen“ seiner Elf. Die erste ereignete sich kurz nach der Führung, als sich Coesfeld zu schnell aufbäumte und die Victoria sich zu schnell zurückzog. Der zweite heikle Abschnitt folgte kurz nach dem 2:0, als der eine Minute zuvor eingewechselte Dennis Paul direkt zum Anschluss traf. Clarholz hatte aber jeweils die richtige Antwort parat – auch nach Coesfelds 4:2 per Handelfmeter (80.).


Allgemeine Zeitung 
Nichts zu holen für den Aufsteiger
Der erste Gegentreffer kam zum unpassenden Moment. Andreas Dreichel, Torjäger des Gastgebers Victoria Clarholz, machte in der 21. Minute das 1:0. „Bis dahin war es ein Fifty-fifty-Spiel“, berichtete Erdal Dasdan, Trainer des Westfalenliga-Neulings DJK Coesfeld-VBRS, „diese Chance hat der Reichel eiskalt verwandelt.“ Auf der anderen Seite konnten Kai Hemsing und zweimal Lukas Drescher mit ihren Möglichkeiten nichts anfangen. Johannes Kasnatscheew, der Coesfelder Keeper, lenkte kurz vor den Pause den Ball noch an die Latte und verhinderte das drohende 0:2.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Martin Wellmeyer auf 2:0. Erdal Dasdan wechselte Dennis Paul ein, der wenige Sekunden später auf 1:2 verkürzte. Doch dann schenkten die Coesfelder dem Gegner „zwei einfache Tore“ (Dasdan). Bastian Domeier holte einen Elfer heraus, den Aaron Schölling sicher zum 2:4 nutzte. Als Andreas Dreichel mit seiner zweiten „Bude“ das 5:2 nachlegte, war die Partie gelaufen. „Der Druck fehlte, der Gegner hatte Raum und Platz“, sagte Erdal Dasdan, „wir haben nicht gut nach hinten gearbeitet.“

Freitag, 14. November 2014

Montag, 10. November 2014

13.Spieltag: SV Schermbeck - Victoria 4:0 (3:0)

TSV: Pohlmann - Strathoff (68. Nienaber), von Domaros, Dirksen, Reuter - Fischer, Wellmeyer, Deitert (68. Güney) - Dundar, Hankemeier, Jashari (68. Rustige)

Tore: 1:0.Scheuch (40.), 2:0.Dosedal (43.), 3:0.Nehlson (45.), 4:0.Klimczok (86.)
Pohlmann hält FE von Klimczok (80.)

Westfalenblatt
Clarholz in acht Minuten abgeschossen
40 Minuten hält das letzte Aufgebot der Clarholzer Victoria beim SV Schermbeck gut mit – dann bricht ein Torgewitter über den heimischen Fußball-Westfalenligisten herein: Innerhalb von acht Minuten (plus Nachspielzeit) gelingen den Gastgebern gleich drei Treffer. »In dieser Phase befanden wir uns im Tiefschlaf«, bedauert Trainer Frank Scharpenberg die zu frühe Entscheidung. Schermbeck gewinnt am Ende mit 4:0 (3:0).
Victoria tritt allerdings stark ersatzgeschwächt an. Neben Timo Biegel, Ugur Gözsüz und Michael Topp (alle gesperrt nach ihrer jeweils fünften Gelben Karte) müssen noch zwei weitere Stammkräfte ersetzt werden. Während Lars Remmert aus beruflichen Gründen fehlt, darf Andreas Dreichel wegen eines besonderen familiären Anlasses daheim bleiben: Der Torjäger ist am Wochenende stolzer Papa eines Mädchens geworden. Angesichts des arg geschrumpften Personals sitzt Frank Scharpenberg auf die Reservebank – das Comeback bleibt ihm erspart.


Neue Westfälische
Trainer kritisiert "kollektive Schlafmützigkeit"

Fussball: Westfalenligist Victoria Clarholz 0:4

Der TSV Victoria Clarholz hat es nicht nur erneut verpasst, den Abstand zur Abstiegszone der Fußball-Westfalenliga zu vergrößern. Mit der 0:4-Niederlage beim SV Schermbeck fiel die Mannschaft von Trainer Frank Scharpenberg sogar auf den 14. Tabellenplatz zurück. Das ist angesichts von nur vier Zählern Rückstand auf den Rangsechsten FC Viktoria Heiden noch nicht besorgniserregend, erhöht indes den Druck vor der anstehenden Auseinandersetzung mit der auf Platz 15 notierten DJK Coesfeld.

Für die Niederlage in Schermbeck machte Trainer Scharpenberg einen "fünfminütigen Tiefschlaf" verantwortlich. "Bis zur 40. Minute haben wir viel richtig gemacht, und dann kassieren wir bis zum Pausenpfiff drei Gegentore", berichtete der Coach von kollektiver Schlafmützigkeit. Aus dem Spiel heraus hatte die Victoria dem Gegner gar keine Torchance gelassen. Torhüter Julian Pohlmann musste lediglich einen Freistoß an die Latte lenken (6.).

Nach dem ersten Gegentor machte sich besonders negativ bemerkbar, dass neben Ugur Gözsüz, wie Michael Topp und Timo Biegel wegen der fünften Gelben Karte gesperrt, weitere Routiniers wie Lars Remmert, Stefan Kretschmer oder Aleksandar Knezevic fehlten. "Die hätten sich wahrscheinlich nicht so düpieren lassen", vermutete Scharpenberg. Julian Pohlmann vereitelte in der 80. Minute sogar noch eine höhere Niederlage, als er einen Strafstoß abwehrte.



Die Glocke
Clarholz böse im Tiefschlaf erwischt
Mit einer happigen 0:4-Niederlage kehrte Fußball-Westfalenligist TSV Victoria Clarholz gestern vom Gastspiel beim SV Schermbeck zurück und ist nach dieser neuerlichen Schlappe auf einen Abstiegsplatz gerutscht.
Fünf Minuten Tiefschlaf raubten dem Team aus dem Holzhofstadion unmittelbar vor der Pause jegliche Hoffnung auf einen Teilerfolg. „Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir den Gastgeber ganz gut im Griff“, erläuterte TSV-Trainer Frank Scharpenberg in der Rückschau. Bis auf zwei mehr oder minder gefährliche Standardsituationen Mitte der ersten Halbzeit fiel dem Gastgeber in puncto Torgefahr auch nicht viel ein.
Dann traf es Clarholz allerdings wie ein Blitz. Die Führung der Schermbecker in der 40. Minute durch Scheuch charakterisierte Scharpenberg als ein Tor aus dem Nichts. Dieser Rückstand schoss den TSV-Aktiven jedoch gleichermaßen in Kopf und Beine. Ohne das etablierte Innenverteidiger-Duo Kretschmer und Gözsüz agierte die TSV-Abwehr bis zum Pausenpfiff vogelwild mit spielentscheidenden Konsequenzen. Dosedal erhöhte in der 43. Minute zum 2:0 für den Gastgeber und schließlich legte Nehlson in der Nachspielzeit (45+3) der ersten Hälfte den dritten Treffer nach.
Nach Wiederanpfiff fand Clarholz einigermaßen desillusioniert nicht mehr den Weg zum Schermbecker Tor, wo hingegen TSV-Keeper Pohlmann Mitte der zweiten Hälfte sogar noch einen Elfmeter abwehrte. Den Schlusspunkt setzte in der 86. Minute Klimczok zum 0:4-Endstand aus Clarholzer Sicht.

Montag, 3. November 2014

12.Spieltag: RW Maaslingen - Victoria 1:0 (0:0)

TSV: Pohlmann - Topp (71. Jashari), Deitert, Gözsüz, Strathoff - Biegel, Knezevic, Wellmeyer, Dundar (80. von Domaros) - Remmert (59. Rustige), Dreichel

Tor: 1:0.Heine (81.)

Westfalenblatt
Rückschlag für Victoria

Clarholz verliert 0:1

81 Minuten lang darf Fußball-Westfalenligist Victoria Clarholz auf einen Zähler hoffen. Dann aber ist es Bennett Heine, der mit einem Kopfballtor den Tabellenletzten Rot-Weiß Maaslingen jubeln lässt. Der Treffer fällt nach einem Freistoß. Rund 400 Zuschauer sind aus dem Häuschen, während Clarholz mit leeren Händen die 105 Kilometer lange Rückreise antritt. Schade.
»Wenngleich das Tor spät gefallen ist, haben die Gastgeber letztendlich nicht unverdient gewonnen. Denn sie waren in der zweiten Halbzeit besser als wir«, räumt Victorias mitgereister »Mediendirektor« Marc Borgmann ein. Nicht aber im ersten Durchgang, der auch chancenmäßig an die Clarholzer geht. So verpasst es Lars Remmert gleich zweimal, seine Mannschaft in Führung zu bringen. Maaslingen im Glück. Victoria muss sich in der Tabelle nun wieder nach unten orientieren. »Der Abstiegskampf wird für uns noch länger dauern«, befürchtet Borgmann.
 

Neue Westfälische
Remmert lässt zwei große Chancen aus

Fussball: Westfalenligist Victoria Clarholz 0:1

Victoria Clarholz hat die Chance verpasst, sich in der der Fußball-Westfalenliga weiter vom Tabellenende abzusetzen. Nach dem 0:1 bei RW Maaslingen beträgt der Vorsprung auf den Vorletzten nur noch sechs Punkte. Lars Remmert war mit zwei vergebenen Torchancen der große Pechvogel der Victoria. In der 5. Minute hatte der Routinier aus fünf Metern nichts ins leere Tor sondern die Unterkante der Latte getroffen. In der 41. Minute vergab er nach einem Zusammenspiel mit Andreas Dreichel eine weitere Gelegenheit, sein Team in Führung zu schießen.

Immerhin passte in der 1. Halbzeit noch die Leistung der Clarholzer beim so wichtigen Vergleich mit dem Tabellenvorletzten. Martin Wellmeyer und Aleksandar Knezevic fingen auf der "Doppelsechs" die meisten Maaslinger Angriffe bereits im Ansatz ab. "Nach 60 Minuten hat der Gegner dann das Heft in die Hand genommen." Victorias Sprecher Marc Borgmann gab zu, dass die Punkte zu Recht in Maaslingen blieben, zumal die Gäste nach dem Rückstand nicht mehr, torgefährlich wurden. "Da waren die Maaslinger mit Kontern dem zweiten Tor näher als wir dem Ausgleich", gab Borgmann zu. Eine schlüssige Erklärung für den Leistungsabfall hätte er aber nicht..

 

Die Glocke
Victoria bleibt in der Gefahrenzone
Das Auf und Ab von Victoria Clarholz in der Fußball-Westfalenliga geht weiter. Nach dem Heimsieg in der Vorwoche gegen den SC Herford hat es am Sonntag wieder einen Rückschlag gegeben. Bei RW Maaslingen – also einem der direkten Konkurrenten im Abstiegskampf – hat das Team von Frank Scharpenberg mit 0:1 verloren. Etwas unglücklich zwar, aber auch nicht unverdient.
So verpasste es Victoria Clarholz zum wiederholten Mal in dieser Spielzeit, einen etwas größeren Schritt in der Tabelle zu machen. Stattdessen verkürzte Maaslingen den Abstand. So verharrt der TSV in der Gefahrenzone der Westfalenliga.
Beim Vorletzten machte Clarholz zwei entscheidende Fehler. Im ersten Durchgang wurden die Chancen nicht genutzt, im zweiten fehlte es an der letzten Konsequenz. „Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir zu wenig investiert, deshalb war die Niederlage nicht unverdient“, erklärte Victoria-Sprecher Marc Borgmann nach der Partie.
Und weil RW Maaslingen zumindest nach der Pause mit einer Spur mehr Engagement agierte, reichte es für Clarholz nicht mal zu einem Punkt. Zehn Minuten vor dem Ende landete ein Freistoß genau bei Bennett Heine, der zum späten 1:0 einnickte. Daraufhin versuchte es die Victoria zwar noch mit einer letzten Sturm- und Drangphase – vergeblich.
Es hätte sowieso auch alles ganz anders kommen können. Wenn zum Beispiel Lars Remmert in der fünften Minute nicht die Latte, sondern ins Tor getroffen hätte. Oder wenn wieder Remmert und dann Andreas Dreichel bei ihrer Doppel-Chance kurz vor der Halbzeit zielstrebiger gewesen wären. Im Endeffekt zu viele Konjunktive für einen Sieg.